Weg für Hamburger Olympia-Referendum am 31. Mai frei
Für die Durchführung der Abstimmung bewilligt das Parlament 7,2 Mllionen Euro.
Hamburg lässt endgültig als dritter und letzter Olympia-Bewerber im deutschen Anwärterquartett seine Bürger über eine Bewerbung um die Ausrichtung von Olympischen Sommerspielen abstimmen. Die Hamburger Bürgerschaft beschloss mit breiter Mehrheit den bereits im September vergangenen Jahres vom Senat festgelegten Termin für das Referendum am 31. Mai. Zugleich bewilligte das Parlament für die Organisation der Abstimmung Finanzmittel in Höhe von 7,2 Millionen Euro.
Außerdem wurde Einigung auf den Abstimmungstext erzielt. Auf den Satz "Ich bin dafür, dass sich der Deutsche Olympische Sportbund mit der Freien und Hansestadt Hamburg als Austragungsort um die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Spiele für die Jahre 2036, 2040 oder 2044 bewirbt" bekommen Hamburgs stimmberechtigten Einwohner die Antwortmöglichkeiten "Ja" oder "Nein".
Von den vier deutschen Olympia-Interessenten hat bislang nur München vor rund drei Monaten ein erfolgreiches Referendum mit einer Zustimmung von 66,4 Prozent abgehalten. Die Region Rhein-Ruhr als weiterer Hamburger Konkurrent führt am 19. April in den NRW-Kandidatenkommunen eine Befragung durch. Als einziger Bewerber will Berlin kein Referendum durchführen.