Gründe für den Einsatz eines VPN
Diese 4 Gründe sprechen für den Einsatz eines VPN
VPNs versprechen Sicherheit und anonymes Surfen im Netz. Doch brauchst Du sie wirklich? Unter bestimmten Umständen können sie nützlich sein. Dieser Beitrag zeigt die Gründe.
Sobald das Thema Privatsphäre und Datenschutz auftaucht, werden VPNs („Virtual Private Network“) empfohlen. Für viele Experten und auch Influencer, die nicht zufällig gerade für ein VPN werben, ist er eine Notwendigkeit für den Schutz ihrer privaten Daten. Sobald Du im Netz surfst, und sei es auch nur für die einfachsten Dinge, wird Dir zum Einsatz eines VPN zum Schutze der Privatsphäre geraten.
Aber ist das wirklich notwendig? VPNs leisten tatsächlich einen wichtigen Beitrag zum Schutz der privaten Daten. Wenn Du jedoch nur Deine E-Mails checkst oder auf vertrauenswürdigen Webseiten Artikel liest, dann sind die kostenpflichtigen Dienste nicht notwendig.
Das simple Surfen auf vertrauenswürdigen Webseiten stellt in der Regel kein großes Sicherheitsrisiko dar. Ein kostenpflichtiges VPN ist dafür nicht notwendig. Zudem sorgen die Webseitenbetreiber selbst für Sicherheit auf ihren Plattformen. Die Besucher müssen sich keine Sorgen machen. Das kostenpflichtige VPN-Abo ist nur für die folgenden Voraussetzungen wirklich notwendig.
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Grund 1: Geoblocking
Einer der häufigsten Gründe für den Einsatz eines VPN hat nichts mit Sicherheit und Privatsphäre zu tun. Stattdessen geht es um standortbasierte Beschränkungen von Inhalten im Internet. Bestimmte Serien, Filme und Videos sind in manchen Ländern der Welt gesperrt oder werden vom Anbieter nicht angeboten. So etwa führt ein Streaming-Dienst eine Serie in Deutschland nicht im Programm, die aber aktuell in den USA läuft. Mit einem VPN lässt sich dem Streaming-Dienst vortäuschen, man sei ein Zuschauer in den USA. So kannst Du Dir die Inhalte gemütlich von der heimischen Couch aus anschauen.
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Grund 2: Öffentliche WLANs
Öffentlich zugängliche WLANs werden von Cyberkriminellen gezielt genutzt, um Malware und Spionagesoftware in die Systeme unbescholtener Nutzer zu schleusen. Sobald Du mit Deinem Tablet, Laptop oder Smartphone ein öffentliches WLAN-Netz nutzt, setzt Du das Gerät zusätzlichen Gefahren aus. Die Privatsphäre-Funktionen von VPNs schützen gegen solche Machenschaften. Somit tauchst Du nicht auf dem Radar der Cyberkriminellen auf.
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Grund 3: Staats-Firewalls und Zensur
Viele Länder schränken den Internetzugang ihrer Bürger ein. Die Internetnutzung unterliegt hier einer strengen Zensur. In solchen Ländern lassen sich viele Seiten nicht aufrufen oder Du bist auf bestimmte staatliche Dienste beschränkt. Solltest Du einige Zeit in diesen Ländern verbringen, dann bietet sich ebenfalls der Einsatz eines VPN an. Ein VPN macht Dich für die Regierungsbehörden und Zensurstellen unsichtbar. Hundertprozentig sicher ist dieser Schutz nicht, dennoch ist der Gebrauch ratsam. Zudem erschwerst Du es den Regierungen, Daten über Dich zu erheben, Deinen Standort zu tracken oder ein Profil anzulegen.
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Grund 4: Unternehmensinterne Beschränkungen
Manche Unternehmen schränken das Surfverhalten ihrer Mitarbeiter ein. Dafür kann es gute Gründe geben und der Einsatz eines VPN innerhalb des Unternehmens ist ein heikles Thema. Solltest Du erwischt werden, dann drohen disziplinarische Konsequenzen. Möchtest Du während der Arbeit etwa YouTube schauen und der Arbeitgeber blockiert die Webseite, dann lässt sich diese Beschränkung mit einem VPN umgehen.
Diese vier Gründe könnten auch für Dich relevant sein. Bevor Du jedoch zu irgendeinem VPN-Dienst greifst, solltest Du Tests konsultieren und den für Dich passenden auswählen. Alternativ kannst Du mit ein paar Schritten auch sicher auf das eigene Heimnetzwerk zugreifen und Dir somit das Abo eines VPN-Dienstes sparen.