"Phantastische Tierwesen": Mads Mikkelsen soll Johnny Depp ersetzen

Mads Mikkelsen bei einem Auftritt in Venedig.
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Mads Mikkelsen bei einem Auftritt in Venedig.

© Denis Makarenko/Shutterstock.com

Er scheint der Wunschkandidat vieler Fans zu sein und diese Träume könnten in Erfüllung gehen: Mads Mikkelsen ist offenbar der Topkandidat auf die "Phantastische Tierwesen"-Rolle, die Johnny Depp abgeben musste.

Mads Mikkelsen (54) könnte Johnny Depp (57) als Gellert Grindelwald in "Phantastische Tierwesen 3" ersetzen. Das berichtet unter anderem das US-Branchenportal "Deadline". Der Däne wäre nach Colin Farrell (44) und Depp bereits der dritte Schauspieler, der den berüchtigten Zauberer in dem "Harry Potter"-Spin-off darstellt. Farrell spielte die Figur im ersten Film, als Grindelwald sich in einer anderen Gestalt zeigte, am Ende von Teil eins und im zweiten Film war Johnny Depp als der Widersacher von Albus Dumbledore (Jude Law) zu sehen.

Laut "Variety" bestätigte das Filmstudio Warner Bros., dass es Depps Rolle für den dritten Teil der Reihe neu besetzen werde. In den Kinos soll der Streifen von Regisseur David Yates (57) im Sommer 2022 anlaufen. Insgesamt sind fünf "Phantastische Tierwesen"-Filme geplant. Die Drehbücher stammen von "Harry Potter"-Schöpferin J. K. Rowling (55). Neben Jude Law (47) ist auch Eddie Redmayne (38) als Newt Scamander im nächsten Teil wieder dabei, beide Schauspieler sollen bereits drehen.

Volle Gage für Depp

Johnny Depp stand seit Beginn der Dreharbeiten am 20. September in London offenbar lediglich für eine Szene vor der Kamera. Seine Gage soll der Hollywood-Star dennoch in Gänze erhalten, wie "The Hollywood Reporter" berichtete. Depp profitiere demnach von einem so genannten "Pay or Play"-Vertrag mit Warner Bros. Dieser sehe vor, dass Depp vollständig entschädigt wird, unabhängig davon, ob er "Phantastische Tierwesen 3" dreht oder nicht. Auch in dem nun eintretenden Fall, dass seine Rolle neu besetzt wird, könne der 57-Jährige mit dem vollständigen Erhalt seiner angeblich achtstelligen Gage rechnen.

Der Schauspieler kam der Bitte von Warner Bros. nach, von seiner Rolle zurückzutreten. Der Entscheidung vorangegangen war der verlorene Mega-Prozess gegen die britische Zeitung "The Sun", die Depp 2018 in einem Artikel als "Frauenschläger" bezeichnet hatte. Ein Richter des Royal Courts of Justice in London erklärte Depps Verleumdungsklage gegen den Herausgeber der Zeitung als nichtig.

Bereits nach Depps Rücktritt machten sich viele Fans im Netz für Mads Mikkelsen als seinen Nachfolger stark. Der 54-Jährige habe mit Rollen als "Bond"-Bösewicht oder Serien-Kannibale "Hannibal" bewiesen, die Mischung aus charismatisch und diabolisch zu beherrschen...

Quelle: spot on news AG
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