Hat Meghan den Brief an ihren Vater nicht selbst geschrieben?

Herzogin Meghan: Wie geht es mit ihrem Prozess weiter?
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Herzogin Meghan: Wie geht es mit ihrem Prozess weiter?

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Herzogin Meghan hat eine Zeitung wegen Urheberrechtsverletzung verklagt. Jetzt behaupten die Anwälte der Gegenseite: Prinz Harrys Frau hat den Brief, um den es dabei geht, nicht vollständig selbst verfasst.

Hatte Herzogin Meghan (39) Hilfe von Palastangestellten beim Schreiben eines privaten Briefes an ihren Vater Thomas Markle (76)? Die Herzogin von Sussex verklagt Associated Newspapers, den Herausgeber der "Mail on Sunday", weil das Blatt Auszüge aus dem Brief veröffentlichte.

Meghan und ihr juristisches Team sehen darin unter anderem Verstöße gegen das Datenschutzgesetz und das Urheberrecht. Prinz Harrys (36) Ehefrau fordert wegen Missbrauchs privater Informationen in den insgesamt fünf im Februar 2019 veröffentlichten Artikeln zudem Schadenersatz.

Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Megxit:

  1. Wie werden Harry und Meghan in Zukunft angesprochen?
    "Königliche Hoheit" gehört also als Anrede der Vergangenheit an. Dennoch bleiben Harry und Meghan königliche Titel. Ab dem Frühling werden sie mit Harry, Herzog von Sussex, und Meghan, Herzogin von Sussex, angesprochen. Diese Titel erhielten die beiden von Queen Elizabeth II. zu ihrer Hochzeit im Mai 2018. Harry bleibt zudem Prinz.

  2. Bleibt Harry trotzdem auf Platz sechs der britischen Thronfolge?
    Ja, Harry bleibt weiterhin auf Platz sechs der britischen Thronfolge. Auch sein Sohn Archie Harrison Mountbatten-Windsor bleibt in der Thronfolge auf Platz sieben. Da die Thronfolge auf Gesetzen basiere, müsste das Parlament einschreiten, um eine Person aus der Thronfolge zu entfernen, wie die Historikerin und Autorin Marlene Koenig im Gespräch mit "Royal Central" sagte.

  3. Wie steht es um ihre Schirmherrschaften?
    Mit dem Segen der Queen werden die Sussexes weiterhin ihre privaten Schirmherrschaften behalten, teilte das britische Königshaus mit. Bei Harry zählen unter anderem die Invictus Games Foundation und die Rugby Football League dazu. Die Schirmherrschaften beim Militär wird der Herzog von Sussex allerdings abgeben.

  4. Woher nehmen Harry und Meghan jetzt ihr Geld?
    Harry und Meghan gaben bereits bei ihrem ersten "Megxit"-Statement Anfang Januar bekannt, dass sie fest entschlossen seien, "finanziell unabhängig" zu werden. Sie werden keine öffentlichen Gelder mehr für royale Aufgaben erhalten, heißt es in dem neuen Statement des Palasts. Allerdings soll angeblich Harrys Vater Prinz Charles das junge Paar in den ersten Monaten unterstützen und ihnen britischen Medienberichten zufolge Geld aus seinem Privatvermögen zur Verfügung stellen.

  5. Können Harry und Meghan nun normale Berufe ausüben?
    Meghan und Harry können sich beruflich entfalten, allerdings soll alles, was sie diesbezüglich unternehmen, den Werten der königlichen Familie entsprechen, heißt es. In der Disney-Tierdokumentation "Elefanten" fungierte Herzogin Meghan bereits als Erzählerin. Den Markennamen "Sussex Royal" sollen sie nicht mehr benutzen. Die beiden planen ein Non-Profit-Imperium unter dem Namen "Archewell" aufzubauen. 

  6. Was passiert mit Frogmore Cottage?
    Die royale Residenz Frogmore Cottage in Windsor bleibt das britische Zuhause der Sussexes. Allerdings sollen Harry und Meghan nun Miete zahlen. Zudem wollen die beiden die umgerechnet etwa 2,8 Millionen Euro an Steuergeldern zurückzahlen, die in die Sanierung des Anwesens geflossen sind. Anfang April 2019 ist das Herzogpaar Sussex in das Frogmore Cottage in Windsor gezogen. Zuvor gab es Verzögerungen beim Umzug.

  7. Wer übernimmt Harry und Meghans Aufgaben?
    Die Mitglieder der royalen Kernfamilie um die Queen, den Thronfolger Prinz Charles und Prinz William werden voraussichtlich deutlich mehr zu tun bekommen. Nicht nur Harry und Meghan fallen zukünftig aus. Queen-Gatte Prinz Philip ist 2017 in Rente gegangen. Im November musste Queen-Sohn Prinz Andrew im Zuge des Epstein-Skandals von seinen royalen Pflichten zurücktreten.

  8. Kann Harry jederzeit seine Oma, die Queen, besuchen?
    In ihren letzten Statements betonte Queen Elizabeth immer wieder, dass Harry und Meghan zur Familie gehören. "Harry, Meghan und Archie werden immer geliebte Mitglieder meiner Familie sein", schreibt sie in ihrem offiziellen Statement zum Rücktritt der Sussexes. Des Weiteren betont sie, dass sie sehr stolz darauf sei, dass Meghan so schnell zu einem Mitglied der Familie geworden ist. Anzeichen dafür, dass die beiden weiterhin zur Familie gehören und anerkannt bleiben.

  9. An welchem Ort geht es für das Paar weiter?
    Harry und Meghan wollen offenbar hauptsächlich in Kanada leben. Auch dort stellt sich für das prominente Paar aber die Sicherheitsfrage, für die Kosten müssen sie wohl selbst aufkommen. Neuesten Gerüchten zufolge sollen sich Harry und Meghan auch Anwesen in Los Angeles angesehen haben. 

In Gerichtsdokumenten behauptet die Gegenseite nun laut "The Sun", dass der handgeschriebene Brief gar nicht Meghans "eigene intellektuelle Schöpfung" sei. Was den ganzen Fall für die Herzogin gefährden könnte, wenn sich dies als wahr herausstellen würde, schreibt die Zeitung.

Die Anwälte von Associated Newspapers argumentieren demnach, der Brief sei von einem elektronischen Entwurf "kopiert" worden. Das Kommunikationsteam des Kensington Palasts habe "zum Schreiben des Entwurfs beigetragen", so die Verteidiger.

Prozess verschoben

Außerdem behaupten die Anwälte der Zeitung, Prinz Harrys Frau habe selbst Details des Briefes durch Freunde an die Medien weitergegeben. Und dass Meghan "erfreut" gewesen sei, als fünf Freundinnen sie in einem Interview mit dem "People"-Magazin, in dem der Brief erwähnt wurde, verteidigten.

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Zuletzt war Meghans Bitte stattgegeben worden, den Prozess um mehrere Monate in den Herbst 2021 zu verschieben. Die Gründe der Terminverschiebung seien "vertraulich", hieß es. Ein genaues Datum für den Prozessauftakt im Herbst ist nicht bekannt. Ursprünglich hätten die Anhörungen am 11. Januar in London beginnen sollen. Die Herzogin, die mit Harry und Sohn Archie (1) im Frühjahr nach Kalifornien gezogen ist, hätte womöglich als Zeugin aussagen müssen.

Quelle: spot on news AG
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