Herzogin Meghan: Das kostete sie die Niederlage vor Gericht

Herzogin Meghan muss Rechtskosten zahlen.
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Herzogin Meghan muss Rechtskosten zahlen.

© ALPR/AdMedia/ImageCollect

Im Mai musste Herzogin Meghan eine erste Niederlage vor Gericht in ihrer Klage gegen den Herausgeber der britischen Zeitung "Mail on Sunday", Associated Newspapers Limited, einstecken. Gerichtsdokumente zeigen nun, wie viel der Rückschlag Herzogin Meghan gekostet hat.

Herzogin Meghan (38) geht gegen den Herausgeber der "Mail in Sunday" vor: Die Ehefrau von Prinz Harry (35) hatte gegen das britische Boulevardblatt geklagt, weil dieses Teile eines vertraulichen Briefes veröffentlichte, den Meghan an ihren Vater geschrieben hatte. Im Mai musste die Herzogin einen ersten Rückschlag hinnehmen, da Teile ihrer Klage vom Gericht abgewiesen wurden. Gerichtsdokumente, die am Mittwoch (29. Juli) veröffentlicht wurden, zeigen nun, dass Meghan eine hohe Summe an Rechtskosten übernehmen muss.

Wie gut kennen Sie Harry und Meghan?

Laut britischer Tageszeitung "Express" hat sich die Herzogin bereit erklärt, 67.888 Pfund (rund 75.000 Euro) zu zahlen. "Der Antragsteller hat nach schriftlichen Eingaben beider Parteien am 22. Juli 2020 zugestimmt, die Kosten des Angeklagten vollständig zu tragen", heißt es in dem Dokument. Wenn man ihre eigenen Rechtskosten hinzurechnet, hat die Anhörung gemäß Schätzungen von "Express" Meghan rund 100.000 Pfund (rund 110.000 Euro) gekostet.

Sollte der Fall im kommenden Jahr verhandelt werden, könnten die Kosten in Millionenhöhe steigen. Meghan fordert von Associated Newspapers Schadensersatz wegen angeblichen Missbrauchs privater Informationen, Urheberrechtsverletzung und Verstoßes gegen das Datenschutzgesetz.

  1. Wie werden Harry und Meghan in Zukunft angesprochen?
    "Königliche Hoheit" gehört also als Anrede der Vergangenheit an. Dennoch bleiben Harry und Meghan königliche Titel. Ab dem Frühling werden sie mit Harry, Herzog von Sussex, und Meghan, Herzogin von Sussex, angesprochen. Diese Titel erhielten die beiden von Queen Elizabeth II. zu ihrer Hochzeit im Mai 2018. Harry bleibt zudem Prinz.

  2. Bleibt Harry trotzdem auf Platz sechs der britischen Thronfolge?
    Ja, Harry bleibt weiterhin auf Platz sechs der britischen Thronfolge. Auch sein Sohn Archie Harrison Mountbatten-Windsor bleibt in der Thronfolge auf Platz sieben. Da die Thronfolge auf Gesetzen basiere, müsste das Parlament einschreiten, um eine Person aus der Thronfolge zu entfernen, wie die Historikerin und Autorin Marlene Koenig im Gespräch mit "Royal Central" sagte.

  3. Wie steht es um ihre Schirmherrschaften?
    Mit dem Segen der Queen werden die Sussexes weiterhin ihre privaten Schirmherrschaften behalten, teilte das britische Königshaus mit. Bei Harry zählen unter anderem die Invictus Games Foundation und die Rugby Football League dazu. Die Schirmherrschaften beim Militär wird der Herzog von Sussex allerdings abgeben.

  4. Woher nehmen Harry und Meghan jetzt ihr Geld?
    Harry und Meghan gaben bereits bei ihrem ersten "Megxit"-Statement Anfang Januar bekannt, dass sie fest entschlossen seien, "finanziell unabhängig" zu werden. Sie werden keine öffentlichen Gelder mehr für royale Aufgaben erhalten, heißt es in dem neuen Statement des Palasts. Allerdings soll angeblich Harrys Vater Prinz Charles das junge Paar in den ersten Monaten unterstützen und ihnen britischen Medienberichten zufolge Geld aus seinem Privatvermögen zur Verfügung stellen.

  5. Können Harry und Meghan nun normale Berufe ausüben?
    Meghan und Harry können sich beruflich entfalten, allerdings soll alles, was sie diesbezüglich unternehmen, den Werten der königlichen Familie entsprechen, heißt es. In der Disney-Tierdokumentation "Elefanten" fungierte Herzogin Meghan bereits als Erzählerin. Den Markennamen "Sussex Royal" sollen sie nicht mehr benutzen. Die beiden planen ein Non-Profit-Imperium unter dem Namen "Archewell" aufzubauen. 

  6. Was passiert mit Frogmore Cottage?
    Die royale Residenz Frogmore Cottage in Windsor bleibt das britische Zuhause der Sussexes. Allerdings sollen Harry und Meghan nun Miete zahlen. Zudem wollen die beiden die umgerechnet etwa 2,8 Millionen Euro an Steuergeldern zurückzahlen, die in die Sanierung des Anwesens geflossen sind. Anfang April 2019 ist das Herzogpaar Sussex in das Frogmore Cottage in Windsor gezogen. Zuvor gab es Verzögerungen beim Umzug.

  7. Wer übernimmt Harry und Meghans Aufgaben?
    Die Mitglieder der royalen Kernfamilie um die Queen, den Thronfolger Prinz Charles und Prinz William werden voraussichtlich deutlich mehr zu tun bekommen. Nicht nur Harry und Meghan fallen zukünftig aus. Queen-Gatte Prinz Philip ist 2017 in Rente gegangen. Im November musste Queen-Sohn Prinz Andrew im Zuge des Epstein-Skandals von seinen royalen Pflichten zurücktreten.

  8. Kann Harry jederzeit seine Oma, die Queen, besuchen?
    In ihren letzten Statements betonte Queen Elizabeth immer wieder, dass Harry und Meghan zur Familie gehören. "Harry, Meghan und Archie werden immer geliebte Mitglieder meiner Familie sein", schreibt sie in ihrem offiziellen Statement zum Rücktritt der Sussexes. Des Weiteren betont sie, dass sie sehr stolz darauf sei, dass Meghan so schnell zu einem Mitglied der Familie geworden ist. Anzeichen dafür, dass die beiden weiterhin zur Familie gehören und anerkannt bleiben.

  9. An welchem Ort geht es für das Paar weiter?
    Harry und Meghan wollen offenbar hauptsächlich in Kanada leben. Auch dort stellt sich für das prominente Paar aber die Sicherheitsfrage, für die Kosten müssen sie wohl selbst aufkommen. Neuesten Gerüchten zufolge sollen sich Harry und Meghan auch Anwesen in Los Angeles angesehen haben. 

Insgesamt hatte Meghan wegen fünf Artikeln - zwei von "Mail on Sunday" und drei von "Mail Online", die im Februar 2019 veröffentlicht wurden - Klage eingereicht. In ihnen wurden Teile des handgeschriebenen Briefes abgedruckt, den die Herzogin im August 2018 an Thomas Markle (76) geschickt hatte. Das Gericht entschied im Mai, dass sich einige der Vorwürfe "als irrelevant" für die Klage herausstellten. Anderes sei "nicht ausreichend detailliert" dargestellt oder würde nicht das Grundlegende des Falls betreffen, hieß es weiter.

Quelle: spot on news AG
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