Trotz Rücktritt: Harry und Meghan schließen sich royalen Grüßen an

Herzogin Meghan und Prinz Harry bei ihrem Besuch im Oktober 2018
in Neuseeland
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Herzogin Meghan und Prinz Harry bei ihrem Besuch im Oktober 2018 in Neuseeland

© imago images/i Images

Wenige Wochen, nachdem sie von den royalen Pflichten entbunden wurden, schließen sich Prinz Harry und Herzogin Meghan den Grüßen an Neuseeland an.

Prinz Harry (35) und Herzogin Meghan (38) haben sich den Grüßen der britischen Royals zum "Waitangi Day", einem Nationalfeiertag in Neuseeland (6. Februar) angeschlossen. Auf der "sussexroyal"-Instagramseite schreibt das Paar, das inzwischen in Kanada lebt: "An all unsere Kiwi-Anhänger schicken wir am Waitangi-Tag unsere besten Wünsche! Als Commonwealth-Land ehren wir heute den Geist und die Vielfalt Neuseelands, und wir erinnern uns an die besondere Zeit, die wir während unserer Reise 2018 dort verbracht haben." Die beiden richten sich damit "an das gesamte neuseeländische Volk".

Etwas überraschend sind die Glückwünsche aus der neuen Wahlheimat des Enkels von Queen Elizabeth II. (93) schon, immerhin wurden Prinz Harry und Herzogin Meghan nach eigenem Wunsch von ihren offiziellen Verpflichtungen für das Königshaus entbunden.

Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Megxit:

  1. Wie werden Harry und Meghan in Zukunft angesprochen?
    "Königliche Hoheit" gehört also als Anrede der Vergangenheit an. Dennoch bleiben Harry und Meghan königliche Titel. Ab dem Frühling werden sie mit Harry, Herzog von Sussex, und Meghan, Herzogin von Sussex, angesprochen. Diese Titel erhielten die beiden von Queen Elizabeth II. (93) zu ihrer Hochzeit im Mai 2018. Harry bleibt zudem Prinz.

  2. Bleibt Harry trotzdem auf Platz sechs der britischen Thronfolge?
    Ja, Harry bleibt weiterhin auf Platz sechs der britischen Thronfolge. Auch sein Sohn Archie Harrison Mountbatten-Windsor bleibt in der Thronfolge auf Platz sieben. Da die Thronfolge auf Gesetzen basiere, müsste das Parlament einschreiten, um eine Person aus der Thronfolge zu entfernen, wie die Historikerin und Autorin Marlene Koenig im Gespräch mit "Royal Central" sagte.

  3. Wie steht es um ihre Schirmherrschaften?
    Mit dem Segen der Queen werden die Sussexes weiterhin ihre privaten Schirmherrschaften behalten, teilte das britische Königshaus mit. Bei Harry zählen unter anderem die Invictus Games Foundation und die Rugby Football League dazu. Die Schirmherrschaften beim Militär wird der Herzog von Sussex allerdings abgeben.

  4. Woher nehmen Harry und Meghan jetzt ihr Geld?
    Harry und Meghan gaben bereits bei ihrem ersten "Megxit"-Statement Anfang Januar bekannt, dass sie fest entschlossen seien, "finanziell unabhängig" zu werden. Sie werden keine öffentlichen Gelder mehr für royale Aufgaben erhalten, heißt es in dem neuen Statement des Palasts. Allerdings soll angeblich Harrys Vater Prinz Charles (71) das junge Paar in den ersten Monaten unterstützen und ihnen britischen Medienberichten zufolge Geld aus seinem Privatvermögen zur Verfügung stellen.

  5. Können Harry und Meghan nun normale Berufe ausüben?
    Meghan und Harry können sich beruflich entfalten, allerdings soll alles, was sie diesbezüglich unternehmen, den Werten der königlichen Familie entsprechen, heißt es. Im Moment soll es aber noch keine unterzeichneten Verträge geben. Erste Gerüchte, das Paar könne sich mit einer Produktionsfirma im TV- und Filmbereich selbstständig machen, gibt es aber bereits. Und Netflix hat schon Interesse an einer Zusammenarbeit signalisiert... Ob sie den Markennamen "Sussex Royal" weiter nutzen, ist noch unklar.

  6. Was passiert mit Frogmore Cottage?
    Die royale Residenz Frogmore Cottage in Windsor bleibt das britische Zuhause der Sussexes. Allerdings sollen Harry und Meghan nun Miete zahlen. Zudem wollen die beiden die umgerechnet etwa 2,8 Millionen Euro an Steuergeldern zurückzahlen, die in die Sanierung des Anwesens geflossen sind. Anfang April 2019 ist das Herzogpaar Sussex in das Frogmore Cottage in Windsor gezogen. Zuvor gab es Verzögerungen beim Umzug.

  7. Wer übernimmt Harry und Meghans Aufgaben?
    Die Mitglieder der royalen Kernfamilie um die Queen, den Thronfolger Prinz Charles und Prinz William (37) werden voraussichtlich deutlich mehr zu tun bekommen. Nicht nur Harry und Meghan fallen zukünftig aus. Queen-Gatte Prinz Philip (98) ist 2017 in Rente gegangen. Im November musste Queen-Sohn Prinz Andrew (59) im Zuge des Epstein-Skandals von seinen royalen Pflichten zurücktreten.

  8. Wie geht es in Kanada weiter?
    Harry und Meghan wollen offenbar hauptsächlich in Kanada leben. Auch dort stellt sich für das prominente Paar aber die Sicherheitsfrage. Bislang erhielten die Sussexes auf Kosten der Steuerzahler von der britischen Polizei bewaffneten Personenschutz. Da sie nun nicht mehr als Royals arbeiten, könnte sich das auf die Sicherheitsmaßnahmen auswirken. Dass die kanadischen Steuerzahler bald für die Bodyguards von Harry und Meghan zahlen, gilt als unwahrscheinlich. Möglicherweise kommen sie für diese Kosten in Zukunft selbst auf.

  9. Wieso haben sie sich für Kanada entschieden?
    Gerüchten zufolge könnte sich die Familie in Vancouver niederlassen. Ende 2019 verbrachte sie bereits eine mehrwöchige Auszeit in Kanada. Auch Weihnachten hat die kleine Familie in Kanada verbracht. Meghan lebte zudem sieben Jahre in Toronto, wo die US-Schauspielerin für die Serie "Suits" vor der Kamera stand.

  10. Kann Harry jederzeit seine Oma, die Queen, besuchen?
    In ihren letzten Statements betonte Queen Elizabeth immer wieder, dass Harry und Meghan zur Familie gehören. "Harry, Meghan und Archie werden immer geliebte Mitglieder meiner Familie sein", schreibt sie in ihrem offiziellen Statement zum Rücktritt der Sussexes. Des Weiteren betont sie, dass sie sehr stolz darauf sei, dass Meghan so schnell zu einem Mitglied der Familie geworden ist. Anzeichen dafür, dass die beiden weiterhin zur Familie gehören und anerkannt bleiben.

Die ganze Familie schickt Grüße

Entsprechende Wünsche hatte zuvor die Queen ausrichten lassen: "Heute werden Gemeinden in ganz Neuseeland den Waitangi-Tag begehen. Der Nationalfeiertag erinnert an die Unterzeichnung des Vertrags von Waitangi, der weithin als das Dokument gilt, mit dem das moderne Neuseeland gegründet wurde", erfahren die Follower auf dem Instagram-Account der Königin, "theroyalfamily".

Prinz William (37) und seine Familie haben ihre Glückwünsche via dem "kensingtonroyal"-Account einmal um die halbe Welt geschickt: "Heute ist Neuseelands Nationalfeiertag #WaitangiDay. Wir senden unsere besten Wünsche an alle unsere Anhänger in Neuseeland", heißt er dort. Und auch Prinz Charles (71) ließ sich den öffentlichen Gruß nicht nehmen.

Quelle: spot on news AG
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