Das "Game of Thrones"-Finale verspricht blutig zu werden
In der letzten Staffel der Erfolgsserie "Game of Thrones" könnte jede Menge Blut fließen. Denn es stehen die Regisseure für die finalen Folgen fest...
Viel ist über die achte und finale Staffel von "Game of Thrones" noch nicht bekannt. Fakt ist, sie wird sechs Folgen umfassen. Die Dreharbeiten sollen im Oktober 2017 beginnen und bis ins Frühjahr 2018 andauern. Ob das Finale der Erfolgsserie dann im Jahr 2018 oder 2019 ausgestrahlt wird, ist noch offen. "Entertainment Weekly" hat nun die Regisseure für die letzten sechs Episoden enthüllt und die verheißen nichts Gutes. Denn es kehren alte Bekannte zurück, die bereits für grausame Schlachten und jede Menge Blut verantwortlich waren...
Wird es brutal?
Miguel Sapochnik (*1974) gewann 2016 einen Emmy für seine Regiearbeit bei der Show. Er war unter anderem für "Die Schlacht der Bastarde" verantwortlich, die neunte Folge der sechsten Staffel, für die er auch den Preis abstaubte. Die epische Schlacht zwischen Jon Schnee (Kit Harington) und Ramsay Bolton (Iwan Rheon) kostete nicht nur Rickon Stark (Art Parkinson) das Leben.
Auch David Nutter (*1960) kehrt für Staffel acht zurück. Er fuhr für die Show 2015 einen Emmy ein, für die zehnte Folge der fünften Staffel, "Die Gnade der Mutter". Er war insgesamt bereits für sechs Folgen verantwortlich, darunter auch "Der Regen von Castamaer" aus Staffel drei. Diese Episode sorgte vor allem wegen der Roten Hochzeit - oder auch Blut-Hochzeit genannt - für Aufsehen. Die grausame Falle im Hause Frey bezahlte unter anderem Robb Stark (Richard Madden) mit seinem Leben.
Ob das bedeutet, dass es in Staffel acht ähnlich brutal zugehen wird, bleibt abzuwarten. Das große Finale von "Game of Thrones" werden schließlich die Serienschöpfer David Benioff und Dan Weiss verantworten. Wie viele Episoden Sapochnik und Nutter übernehmen, ist noch unklar. Um eines müssen sich die Herren aber offenbar keine Sorgen machen: das Budget...
Wird es teuer?
Wie das Branchenblatt "Variety" berichtet, soll jede Folge der achten Staffel von "Game of Thrones" 15 Millionen US-Dollar (über 12 Millionen Euro) kosten. Diese Summe entstehe demnach vor allem durch den aufwendigen Drehplan der Show. Der komme eher einem Kinofilm als einer TV-Serie gleich, was wiederum eine "Anomalie" darstelle. Die Serie wird nicht nur an einem Ort, sondern an verschiedenen Standorten in unterschiedlichen Ländern gedreht. Dazu zählten bisher zum Beispiel Irland, Island, Kroatien und Spanien.