Ist der "Tatort" wegen Corona in Gefahr?

Dreharbeiten zur "Tatort"-Doppelfolge "In der Familie" (v.l.):
Ivo Batic (Miroslav Nemec), Franz Leitmayr (Udo Wachtveitl),
Regisseurin Pia Streitmann, Peter Faber (Jörg Hartmann) und
Produzent Michael Polle
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Dreharbeiten zur "Tatort"-Doppelfolge "In der Familie" (v.l.): Ivo Batic (Miroslav Nemec), Franz Leitmayr (Udo Wachtveitl), Regisseurin Pia Streitmann, Peter Faber (Jörg Hartmann) und Produzent Michael Polle

© WDR/BR/Hagen Keller

Corona-bedingt wurden auch viele "Tatort"-Dreharbeiten zum Schutz der Gesundheit unterbrochen. Wirbeln die Drehpausen den Ausstrahlungsfahrplan durcheinander?

Bedingt durch Corona wurden viele Dreharbeiten unterbrochen, darunter auch einige für das Kult-Krimiformat "Tatort", das im Herbst dieses Jahres sein 50. Jubiläum mit der München-Dortmund-Doppelfolge "Tatort: In der Familie" feiern wird. Doch welche Auswirkungen haben die Drehpausen auf den Sonntagskrimi? Wirbelt es den Ausstrahlungsfahrplan durcheinander? spot on news hat beim Sender nachgefragt.

Ist der "Tatort" in Gefahr?

"Alle Erstausstrahlungstermine des Sonntagskrimis im Ersten sind bis zur sogenannten Sommerpause, in der ja Wiederholungsfolgen gezeigt werden, gesichert", lautet die erfreuliche Antwort von der Programmdirektion. Bisher sei auch keine vorgezogene Sommerpause geplant.

Danach wird es bezüglich der Ausstrahlungssicherheit offenbar etwas wackeliger: "Wie es danach weitergeht, können wir derzeit noch nicht genau sagen, da wir nicht vorhersehen können, welche Produktionen bis wann fertiggestellt/abgedreht sein werden", heißt es vom Sender weiter.

Diese Krimis sind fix

Die kommenden sieben Sonntagskrimis sind also schon mal fest im Sendeschema eingeplant: "Polizeiruf 110: Heilig sollt ihr sein", Brandenburg/Polen (3.5.), "Tatort: Borowski und der Fluch der weißen Möwe", Kiel (10.5.), "Tatort: Gefangen", Köln (17.5.), "Tatort: Du allein", Stuttgart (24.5.), "Tatort: Der letzte Schrei", Weimar (1.6., Pfingstmontag), "Tatort - Lass den Mond am Himmel stehn", München (7.6.) und "Polizeiruf: Der Tag wird kommen", Rostock (14.6.).

Quelle: spot on news AG
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