Autobauer kooperieren in Sachen Wasserstoff

Rund 1.000 Kilometer Reichweite hat der Brennstoffzellen-Lkw
GenH2 dank flüssigem Wasserstoff an Bord.
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Rund 1.000 Kilometer Reichweite hat der Brennstoffzellen-Lkw GenH2 dank flüssigem Wasserstoff an Bord.

 © Daimler

Die Konzerne Daimler, Volvo, Iveco, Shell und OMV – ein Öl- und Gaskonzern – machen als Interessengemeinschaft mit dem Namen H2Accelerate gemeinsame Sache in puncto Wasserstoff.

Sie wollen in diesem Rahmen dem wasserstoffangetriebenen Lastwagen in ganz Europa zum Durchbruch verhelfen – so lautet das erklärte Ziel. Gemeinsame Überzeugung der Partner ist es dabei, dass in den Jahren bis 2030 koordinierte sowie branchenweite Investitionen in die technische Entwicklung rund um den Wasserstoff notwendig sind. Andernfalls sei das europäische Ziel des emissionslosen Transport von Gütern bis zum Jahr 2050 nicht mehr zu erreichen.

„Schlüssel für einen CO2-neutralen Transport der Zukunft“

„Die an H2Accelerate beteiligten Unternehmen sind sich einig, dass wasserstoffangetriebene Lkw der Schlüssel für einen CO2-neutralen Transport der Zukunft sind. Diese beispiellose Zusammenarbeit ist ein wichtiger Meilenstein, um notwendige Rahmenbedingungen für einen breiten Absatzmarkt für wasserstoffbasierte Lkw zu schaffen und voranzubringen. Sie ist zugleich ein Aufruf zum Handeln für Politik, weitere beteiligte Akteure und die Gesellschaft“, erklärt Martin Daum, Vorstandsvorsitzender von Daimler Truck.

In einer ersten Phase werden die Beteiligten von H2Accelerate gemeinsam öffentliche Fördermittel akquirieren, auf die man angewiesen sei, wobei in dieser Phase zudem bereits „Hunderte Lkw“ auf die Straßen geschickt werden und gut 20 Wasserstoff-Tankstellen realisiert werden sollen.

 

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