Batterieproduktion im BMW-Werk Regensburg

Ein BMW X1 xDrive25e vor dem BMW-Werk in Regensburg: Ab 2022
sollen hier auch Hochvoltbatterien produziert werden.
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Ein BMW X1 xDrive25e vor dem BMW-Werk in Regensburg: Ab 2022 sollen hier auch Hochvoltbatterien produziert werden.

 © BMW

Ab 2022 will die BMW Group auch im Werk in Regensburg Hochvoltbatterien fertigen.

Die BMW Group will zukünftig an drei deutschen Werks-Standorten Hochvoltbatterien und Batteriekomponenten für Elektroautos fertigen: in Dingolfing, Leipzig und Regensburg.

Zunächst sollen ab 2021 in Regensburg Batteriezellen für Hochvoltbatterien lackiert werden. Die Zelllackierung soll die mechanische Robustheit und Wärmeleitfähigkeit der Batteriezelle erhöhen und zur besseren Isolierung und Kühlung der Batteriezelle beitragen. Ab 2022 sollen dann komplette Hochvoltbatterien im Regensburger Werk hergestellt werden. Für den Ausbau will BMW mehr als 150 Millionen Euro in den Standort investieren.

Investitionen in Höhe von 750 Millionen Euro

BMW reagiert damit auf den steigenden Bedarf an Elektroauto-Batterien für seine elektrifizierten Modelle. In Dingolfing wurde vor einiger Zeit bereits das Kompetenzzentrum E-Antriebsproduktion eröffnet und in einem Batteriezentrum von BMW Brilliance Automotive in China wurde die Kapazität für die Produktion von Hochvoltbatterien verdoppelt. Außerdem kündigte der bayerische Autobauer im September die Produktion von Batteriemodulen im Leipziger Werk ab 2021 an.

Den Ausbau der Produktionskapazitäten der Antriebskomponenten für elektrifizierte Fahrzeuge an den Standorten Dingolfing, Leipzig und Regensburg lässt dich das Unternehmen nach eigenen Angaben rund 750 Millionen Euro bis 2022 kosten. In Regensburg werden seit diesem Jahr mit den Plug-in-Hybridvarianten des BMW X1 und X2 auch zwei elektrifizierte Fahrzeugmodelle gebaut.

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