CleverShuttle reduziert Angebot

In Berlin hat CleverShuttle seine 150 E-Auto starke Flotte erst
im Februar um 25 wasserstoffbetriebene Hyundai Nexo erweitert.
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In Berlin hat CleverShuttle seine 150 E-Auto starke Flotte erst im Februar um 25 wasserstoffbetriebene Hyundai Nexo erweitert.

 © CleverShuttle

Die DB-Tochter CleverShuttle zieht sich aus Berlin, Dresden und München zurück.

Die DB-Tochter CleverShuttle stellt aus wirtschaftlichen Gründen den Betrieb in Berlin, Dresden und München ein. Das Angebot von CleverShuttle in Düsseldorf, Leipzig und Kiel soll weiterlaufen, gibt das Unternehmen bekannt. Dort seien starke lokale Partnerschaften mit den Aufgabenträgern des ÖPNV gelungen, weshalb sich das Ridesharing-Geschäft dort positiv entwickeln konnte.

Der Rückzug des Unternehmens aus Berlin, Dresden und München betrifft rund 650 Mitarbeiter, davon 400 allein in Berlin. Dort hatte der Ridesharing-Anbieter seine Flotte erst im Februar um 25 wasserstoffbetriebene Hyundai Nexo vergrößert. CleverShuttle will gemeinsam mit der Deutschen Bahn, die dringend Personal sucht, die Zukunft der betroffenen Mitarbeiter sichern.

Auch der Bundesrechnungshof sieht Bahn-Beteiligungen wie an CleverShuttle aufgrund der angespannten Finanzlage der Deutschen Bahn kritisch. In einem Bericht an den Haushaltsausschuss des Bundestages heißt es, es dürfe kein Bundesgeld in neue Mobilitätsdienste fließen, welche die Bahn nicht selbst finanzieren könne.

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