E-Traktor im Guggenheim Museum

Peter Wouda, Design Direktor des Volkswagen Group Innovation
Centers, ist Teil des interdisziplinären Teams, das die
E-Traktor-Studie entwickelt hat.
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Peter Wouda, Design Direktor des Volkswagen Group Innovation Centers, ist Teil des interdisziplinären Teams, das die E-Traktor-Studie entwickelt hat.

 © Volkswagen

Volkswagen stellt E-Traktor-Projekt für ländliches Afrika in New York vor.

Volkswagen präsentiert eine in und für Afrika entworfene Elektro-Traktor-Studie im Solomon R. Guggenheim Museum in New York. Der E-Traktor soll perspektivisch von Kleinbauern im ländlichen Afrika gemeinschaftlich in einem Sharingsystem genutzt werden. Das Traktorprojekt ist Teil der Guggenheim-Ausstellung „Countryside, The Future“. Diese interdisziplinäre Schau ist die erste Großausstellung des Museums, die sich nicht mit einem rein-künstlerischen Thema befasst. Sie thematisiert die Veränderungen von Umwelt, Politik, Infrastruktur und Gesellschaft in ländlichen Gebieten.

Der Elektro-Traktor soll von Gemeinden und Dorfgemeinschaften gemeinschaftlich genutzt werden, sodass auch Menschen, die sich keinen eigenen Traktor leisten können, einen Zugang zu Mobilität haben. Der E-Traktor kann an Solarladestationen geladen werden, die an Dorfplätzen aufgestellt werden sollen.

Flexible Nutzungsmöglichkeiten von Traktor und Batterie

Volkswagen betont die Vielseitigkeit des Traktors: durch seinen modularen Aufbau kann man ihn zum einen mit verschiedenen Komponenten nutzen, beispielsweise mit Pfluganbau in der Landwirtschaft, mit Bohranbau als Baufahrzeug beim Brunnenbau oder mit Sitzanbau im Personentransport. Zum anderen kann man seine Batterie entnehmen und unabhängig vom Fahrzeug als Stromquelle nutzen. Die Entwicklung weiterer technischer Details des Sharings sowie die Überprüfung der Umsetzbarkeit sind die nächsten Schritte des E-Traktor-Projekts.

Peter Wouda, Design Direktor des Volkswagen Group Innovation Centers in Potsdam und verantwortlich für das Design der Studie, erklärt: „Dieses Projekt zielt auf eine umfassende Lösung, die – wenn wir interdisziplinär daran weiterarbeiten – die Chance bietet, die Menschen zusammenzubringen und gemeinsam die Gesellschaft zu stärken. Entscheidend für den Erfolg des Konzepts sind daher Simplizität und Freude an dessen Nutzung.“

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