LEC Elektro-Mini: Verbrenner raus, Nissan-Technik rein

LEC Elektro-Mini: Verbrenner raus, Nissan-Technik rein
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LEC Elektro-Mini: Verbrenner raus, Nissan-Technik rein

© LEC

Das Unternehmen London Electric Cars rüstet alte Mini-Modelle mit der Technik aus dem Nissan Leaf zu Elektroautos um.

Der Markt verlangt immer stärker nach elektrisch angetriebenen Fahrzeugen. Dass die nicht immer neu sein müssen, zeigen die zahlreichen Umrüstprojekte von älteren Modellen. Hier reiht sich jetzt London Electric Cars (LEC) mit einem Umrüstkit für die klassischen Minis ein.

Als Basis dient natürlich ein alter Mini aus der Vor-BMW-Zeit. Wer keinen hat, kann über LEC einen vermittelt bekommen. Dazu kommen, passend zum Nachhaltigkeits-Ansatz, Antriebsmodule aus alten Nissan Leaf-Modellen. Denen werden die Batterien und die Elektromotoren entnommen. LEC adaptiert dann noch die Einbausätze und schon ist die Elektro-Umrüstung fertig. Der Elektromotor wandert zwischen die Vorderräder, die Batteriepakete sitzen unter der Motorhaube sowie unter der Rückbank. Äußerlich bleibt der Kultkleinwagen unverändert.

Bis zu 110 km Reichweite

Mit den 20 kWh großen Spenderbatterien soll so ein alter Mini im Alltag auf Reichweiten von bis zu 110 Kilometer im Stadtbetrieb kommen. Gegen Aufpreis wandern größere Energiespeicher für mehr Kilometer unter das alte Blech. Auch bei den Ladeoptionen gibt sich LEC freizügig. Der Kunde kann zwischen Typ 1- und Typ 2-Steckern für öffentliche Ladesäulen, Schnellladesystemen oder Anschlüssen für die heimische Steckdose wählen. Für die komplette Elektro-Transformation setzt LEC rund sechs Wochen an. Derzeit liegt die Wartezeit für einen Umbau allerdings bereits bei sechs Monaten. Extrem gefragt sind die E-Minis bei Kunden in den USA sowie in Japan.

Kosten soll das Kit umgerechnet rund 29.000 Euro zuzüglich Steuern und natürlich einem passenden Mini als Basis-Fahrzeug. Wer lieber einen anderen Oldie elektrifizieren möchte – kein Problem. LEC bietet auch für verschiedene andere britische Oldtimer Umrüstsätze an.

Quelle: 2021 Motor-Presse Stuttgart
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