Mercedes muss Frontflügel ändern

Mercedes - GP China - Shanghai - Formel 1 - Freitag -
12.4.2019
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Mercedes - GP China - Shanghai - Formel 1 - Freitag - 12.4.2019

© ams

Mercedes brachte einen neuen Frontflügel mit nach Shanghai und kann ihn entweder wieder einpacken oder muss ihn modifizieren. Er entspricht im Bereich der Endplatten nicht dem Reglement. Das gleiche war vorher schon Red Bull und Williams passiert.

Mercedes muss seinen Frontflügel ändern. Die neue Version für Shanghai entspricht nicht dem Reglement, weil die Endplatte so weit ausgeschnitten ist, dass man von der Seite den obersten Flap sehen kann. Im Reglement steht, dass die Endplatte den Flap von der Seite betrachtet komplett abdecken muss.

Fotos aus dem ersten Training hatten das ursprüngliche Modell und eine bereits modifizierte Version des Flügels gezeigt. Ein Einsatz in den freien Trainingssitzungen wäre möglich gewesen. Da muss das Auto nicht hundertprozentig legal sein. Es reicht im Prinzip, wenn man vor der Qualifikation reagiert. Doch Mercedes hatte das Problem schon am Freitag aus der Welt geschafft.

Auch Red Bull und Williams mussten zurückrüsten

Mercedes ist nicht das erste Team, das den Frontflügel ändern muss. Red Bull und Williams hatten den Trick schon bei den ersten beiden Rennen gezeigt. Sie mussten abrüsten, nachdem die FIA Anfang der Woche eine Technische Direktive zu diesem Thema an die Teams verteilte.

Der Ausschnitt in der Endplatte soll vermutlich den so genannten Outwash-Effekt verstärken. Darunter versteht man das Ableiten verwirbelter Luft zur Seite hin, um die Vorderräder herum. Der Verdacht, der freistehende oberste Flap könne sich kontrolliert verbiegen, wenn er seitlich nicht an der Endplatte befestigt ist, bestätigte sich nicht. Die FIA-Kontrolleure haben kein Problem damit. Sie kontrollieren regelmäßig die Biegsamkeit der Flügelelemente.

Quelle: 2019 Motor-Presse Stuttgart
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