1979er Chevrolet-Van des A-Teams zu ersteigern: Einmal B. A. Baracus sein

Wer in die Rolle des A-Team-Chauffeurs schlüpfen möchte, sollte
bald bei einer Auktion mitbieten: Worldwide Auctioneers versteigert
einen 1979er Chevrolet A-Team Van.
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Wer in die Rolle des A-Team-Chauffeurs schlüpfen möchte, sollte bald bei einer Auktion mitbieten: Worldwide Auctioneers versteigert einen 1979er Chevrolet A-Team Van.

© Worldwide Auctioneers

Wer in die Rolle des A-Team-Chauffeurs schlüpfen möchte, sollte im Januar bei einer Auktion mitbieten. An diesem A-Team-Van gibt es jedoch einige Haken.

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Wer war das fünfte Mitglied des A-Teams? Manche werden sagen: Na klar, die Reporterin, wer denn sonst? Autofans dagegen sagen: Natürlich der Van – was für eine bescheuerte Frage! Letztere Zeitgenossen bilden die Zielgruppe des Auktionshauses Worldwide Auctioneers, das am 23. Januar in den USA einen A-Team-Van zur Versteigerung bringt. Interessenten sollten jedoch genau hinsehen, denn zu dem Auto muss man einiges wissen.

Erstens: Das Grau der ikonischen Dreifarb-Lackierung scheint etwas zu hell geraten zu sein. Zweitens: Der Lieferwagen gibt zwar vor, ein GMC Vandura zu sein (unter anderem durch die entsprechenden Markenembleme), wie ihn das A-Team als Dienstwagen nutzt. In Wahrheit ist er aber ein Exemplar des baugleichen Chevrolet Vans. Und drittens: In der zwischen 1983 und 1987 produzierten Serie war das angebotene Auto nie zu sehen.

Mitglied einer Promotion-Flotte

Dennoch handelt es sich irgendwie um ein Original, zumindest trägt es eine Lizenz der Universal Studios, die die Serie seinerzeit produziert haben. Der Chevrolet Van gehörte zu einer Flotte von sechs A-Team-Vans, mit denen damals in den USA und Kanada Werbung für die Serie gemacht wurde. Das erklärt auch den Tachostand: Angesichts seiner 90.297,7 Meilen (gut 145.000 Kilometer) dürfte der Viersitzer viele seiner Auftritte auf eigener Achse angesteuert haben.

Typisch für ein (Fast-)Filmauto: Die Innenausstattung ist eher ungewöhnlich bestückt. Die falschen Langwaffen an den Innenverkleidungen und das Fake-MG im Heck dürften sich nicht auf der offiziellen Aufpreisliste eines Chevrolet Vans befunden haben. Den vier Einzelsitzen sieht man durchaus an, dass oft auf ihnen Platz genommen wurde, der Armaturenträger sieht recht spartanisch aus. An einer Konsole zwischen dem oberen Windschutzscheiben-Rahmen und dem Sonnendach befinden sich ein Funkgerät und einige Zusatzknöpfe; aber auch das scheinen Attrappen zu sein.

Kein Mindestgebot für den A-Team-Van

Welcher der zahlreichen verfügbaren Motoren unter der kurzen Haube installiert ist (neben V6- und V8-Benzinern wurden auch V8-Diesel angeboten), verrät das Auktionshaus bislang nicht. Klar ist, dass es keinen Mindestpreis für den A-Team-Van gibt. Der Erlös kommt zudem einem karitativen Zweck zugute: Das Geld erhält das J. Kruse Education Center, in dem Studenten und Militär-Veteranen auf ihre (im zweiten Fall alternative) Karriere vorbereitet werden. Mitbieten kann man nicht nur vor Ort, sondern – wie in Corona-Zeiten üblich – aus allen Ecken der Welt via Internet oder Telefon.

Quelle: 2020 Motor-Presse Stuttgart
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