Acura TLX Type S in Pikes Peak: Sport-Limo mit Turbo-V6

Acura TLX Type S in Pikes Peak: Sport-Limo mit Turbo-V6
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Acura TLX Type S in Pikes Peak: Sport-Limo mit Turbo-V6

© Honda

Acura schickt beim Pikes Peak Hill Climb mehrere TLX ins Rennen. Als Pace Car kommt gar die Prototypen-Version des TLX Type S mit V6-Turbo zum Einsatz.

Auf dem US-Markt mischt Honda mit seiner Tochtermarke Acura im Premium-Segment mit. Künftig soll Acura dort auch mit einem viertürigen Coupé mitspielen. Einen ersten Ausblick auf so ein Modell gab bereits das Acura Precision Concept auf der Detroit Motor Show 2016. Im Herbst 2020 soll es nun so weit sein – der neue TLX wird beim Händler stehen, der Type S dann ab Frühling 2021. Um potentiellen Kunden schon jetzt den Mund wässrig zu machen, schickt Acura beim Pikes Peak Hillclimb zwei aufgemotzte TLX an den Start und stellt mit der Prototypen-Version des TLX Type S auch gleich das Pace Car.

Während die Hill-Climber mit aufgeladenen Zweiliter-Vierzylindern und 272 PS auskommen, steckt im Type S ein Turbo-V6 mit 355 PS. Die Zweiliter-Modelle erhalten für das Rennen allerdings ein Upgrade. Acura spendiert größere Turbos, einen angepassten Ladeluftkühler und eine Vier-Kolben-Brembo-Bremsanlage. Über die 19-Zöller werden Pirelli-Pneus gespannt, die Räder stecken an einer gestrafften Aufhängung und werden allesamt angetrieben. Im Pace Car wird zudem ein Überrollkäfig verbaut – natürlich kein Feature für das spätere Serienmodell. Doch auch über den Type S ist bereits einiges bekannt, was sich vom Concept ableiten lässt.

Fast unsichtbare hintere Türen

Das Acura Type S Concept wirkt weitestgehend serienfertig. Zwar wurde die Linienführung des Precision Concepts beibehalten, in vielen Punkten aber verfeinert. Die lange, stark konturierte Motorhaube geht in eine flach angestellte Windschutzscheibe über. Der weitere Dachverlauf wirkt coupéhaft und mündet lange auslaufend in einem kurzen Heckbürzel, das mit einer Karbonspoilerlippe besetzt ist. Durch die weit hinten angesetzte Kabine wirkt das Acura Type S Concept schon im Stand dynamisch. Die hinteren Türen fügen sich unauffällig ins Gesamtbild. Deren Tarnlook wird zudem durch an der Studie fehlende Türgriffe unterstützt. Die Flanken werden durch eine nach hinten ansteigende Sicke sowie starke Einzüge über den Schwellern charakterisiert.

Die Front des Acura Type S Concepts zeigt den typischen Acura-Grill flankiert von großen Lufteinlässen und extrem flachen LED-Scheinwerfereinheiten. Die breiten LED-Leuchten am Heck zeigen einen kecken Knick. Darunter machen sich vier Auspuffendrohre sowie ein fetter Karbon-Diffusor breit. Kleine senkrechte Luftauslässe nehmen das Frontdesign wieder auf.

In die Radläufe packt Acura 21 Zoll große Leichtmetallfelgen im Vielspeichendesign. Dahinter lugt eine Brembo-Bremsanlage mit gelb lackierten Bremssätteln hervor. In Deutschland werden sie das allerdings wohl kaum tun, denn eine Markteinführung bei uns ist unwahrscheinlich. Leider.

Quelle: 2020 Motor-Presse Stuttgart
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