Autonome Waymo-Vans: Operator statt Sicherheitsfahrer

Autonome Waymo-Vans: Operator statt Sicherheitsfahrer
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Autonome Waymo-Vans: Operator statt Sicherheitsfahrer

© FCA/Waymo

Die Google-Schwester Waymo verzichtet in einigen Fahrzeugen ihrer Schuttle-Services künftig auf den Sicherheitsfahrer an Bord. An dessen Stelle rückt ein Operator, der das Auto aus der Ferne überwacht.

Das US-Unternehmen Waymo, wie Google und YouTube eine Tochter von Alphabet, gilt als Pionier beim Einsatz autonom fahrender Autos. In Phoenix, einer Stadt im US-Bundesstaat Arizona, betreibt Waymo seit einigen Jahren eine Flotte von Shuttle-Fahrzeugen, die hochautomatisiert unterwegs sind. Die Basis stellt der Van Chrysler Pacifica.

Ein Sicherheitsfahrer, der im Notfall umgehend in die Steuerung des Autos eingreifen kann, ist bislang stets an Bord. Einzelne Fahrten wurden bisher schon ohne Fahrer durchgeführt. Als Fahrgäste durften nur bestimmte Personen an Bord, die zudem eine Geheimhaltungsvereinbarung unterzeichnen mussten.

Kunden dürfen ihre Erfahrungen teilen

Wie Waymo auf seiner Website mitteilt, will man den fahrerlosen Shuttle-Dienst jetzt auch auf andere Kunden ausweiten. Registrierte Nutzer des "Waymo One"-Programms können künftig auch Begleitpersonen mitnehmen. Die Smartphone-App soll zudem in naher Zukunft auch die Möglichkeit der Registrierung von Neukunden bieten. Auch die Pflicht zur Verschwiegenheit entfällt – man dürfte also bald Videos der Fahrten im Internet finden.

Die fahrerlosen Waymo-Vans werden von einer Aufsichtsperson überwacht, die das Fahrzeug bei Bedarf wohl fernsteuern kann. Das gelingt in einem definierten Gebiet im Großraum Phoenix. Für Fahrten, die dieses Gebiet verlassen, setzt Waymo auch weiterhin auf einen Sicherheitsfahrer im Auto.

Quelle: 2020 Motor-Presse Stuttgart
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