Cupra Leon (2020): Hot Hatch auch als Plugin-Hybrid

Es gibt ihn zudem als Kombi mit dem Beinamen Sportstourer.
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Es gibt ihn zudem als Kombi mit dem Beinamen Sportstourer.

© Cupra

In seiner vierten Generation wird das Sportmodell des Leon zum echten Cupra. Fünftürer und Sportstourer starten Ende des Jahres, erstmals auch als Plugin-Hybrid.

Sportliche Topmodelle des Seat Leon waren vom Start weg erfolgreich. Alleine von der dritten Generation, die es erstmals auch als Kombi mit dem Zusatznamen Sportstourer gab, wurden weltweit mehr als 44.000 Autos verkauft.

Die Marke Cupra wurde zwischenzeitlich losgelöst, der Cupra Ateca kam als erstes Modell mit dem neuen Logo auf den Markt, das SUV-Coupé Cupra Formentor steht in den Startlöchern. Kurz darauf folgt die vierte Generation des Cupra Leon, der als „Hot Hatch“ künftig auch unter der Flagge des sportlichen Labels segelt.

Erstmals als Plugin-Hybrid

Wie der neue Seat Leon, der Ende Januar am Firmensitz in Martorell vorgestellt wurde, basiert der neue Cupra Leon auf der weiterentwickelten MQB-Architektur. Erstmals gibt es eine Variante mit Plugin-Hybrid-Antrieb. Die Kombination aus einem 1,4 Liter großen TSI-Benziner und Elektromotor wird eine Systemleistung von 245 PS bereitstellen. Die gleiche Rezeptur serviert der Volkswagen-Konzern auch im VW Golf GTE und dem Skoda Octavia RS iV.

Neben der elektrifizierten Version wird es den Cupra Leon aber auch weiterhin als reinen Benziner geben. Der 2.0 TSI wird in zwei Leistungsstufen mit 245 und 300 PS angeboten. Optisch lässt dich der Cupra Leon e-Hybrid nur von Kennern ausmachen. Der Plug-in-Hybrid bekommt andere Felgen und natürlich eine Ladeklappe für den Stromanschluss im linken vorderen Kotflügel. Deutlich sind die Unterschiede am Heck. Der eHybrid trägt eckige Endrohrblenden, während die TSI durch eine vierflutige Abgasanlage ausatmen.

Sportstourer mit Allradantrieb

Im Cupra Leon Sportstourer wird es, wie schon beim Vorgänger, optional Allradantrieb geben. Mit 4Drive soll der Kombi in unter fünf Sekunden auf 100 km/h beschleunigen, die Höchstgeschwindigkeit wird bei 250 km/h elektronisch abgeregelt. Der Vierzylinder-Turbo leistet in dieser Kombination sogar 310 PS.

Der Fünftürer treibt stets die vorderen Räder an. Ein manuelles Schaltgetriebe wird es nicht mehr geben, DSG mit Shift-by-Wire-Technologie, also ohne mechanischen Wählhebel, wird Standard. Ab Werk ist außerdem eine progressive Lenkung eingebaut, bei der die Lenkkraft je nach Geschwindigkeit variiert wird. Gegen Aufpreis wird man eine Brembo-Bremsanlage mit 370 Millimeter großen Bremsscheiben bestellen können.

Neu in der Farbpalette wird die Lackierung „Graphene Grau“ auftauchen, die aktuell mit dem Sondermodell Cupra Ateca Limited Edition eingeführt wird. Auch zwei Mattlacke in Grau und Blau wird es geben.

Digitale Instrumente wird es, anders als bei den Basisversion des schwächer motorisierten Seat Leon, als Teil der Serienausstattung geben. Die Cockpitlandschaft mit 10-Zoll-Infotainmentsystem und dem weitestgehenden Verzicht auf physische Knöpfe und Regler entspricht dem aktuellen Konzernbaukasten.

Gegen Ende des Jahres soll der neue Cupra Leon auf den Markt kommen. Preise für die neue Generation werden noch nicht genannt. Der Vorgänger startet aktuell mit 290 PS bei 37.870 Euro.

Quelle: 2020 Motor-Presse Stuttgart
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