Mercedes S 63 und S 73 AMG (2021): Die neue Top-S-Klasse kommt mit Stecker

Mercedes S 63 und S 73 AMG (2021): Die neue Top-S-Klasse kommt
mit Stecker
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Mercedes S 63 und S 73 AMG (2021): Die neue Top-S-Klasse kommt mit Stecker

© Stefan Baldauf

Zeitenwende bei der AMG-S-Klasse: Die beiden kommenden Top-Modelle der S-Klasse treten nicht nur mit jeder Menge Leistung, sondern auch als PHEV an.

Die ersten Fahrzeuge der S-Klassen-Generation W223 rollen gerade zu den Händlern. Aktuelles Top-Modell: Der S 500 4 Matic mit einer Systemleistung von 457 PS. Kein schlapper Antrieb, fürs internationale Spitzenpublikum aber wenig spannend. Genau deshalb arbeiten sie in Stuttgart und Affalterbach bereits an neuen Top-Modellen.

Los geht es Ende 2021 mit dem neuen Mercedes S 63 AMG, der unserem Erlkönig-Jäger vor die Linse gefahren ist. Voll verklebt und dennoch sehr gut als AMG-Version zu erkennen. Achten Sie mal auf die riesigen Räder und die entsprechend großzügig dimensionierte Bremsanlage. Außerdem sind da ja noch die dick getarnten Front- und Heckschürzen. Die AMG-Versionen der S-Klassen werden einen betont dynamischen Auftritt hinlegen. Allzu tief will man sich bei den Schwaben aber noch nicht in die Karten blicken lassen. Die vierflutige Abgasanlage zeigt dann aber sehr deutlich, dass unter der langen Haube ein extrem potenter Verbrenner installiert wurde.

Antrieb aus dem kommenden AMG 4-Türer

Konkret ist es ein Vierliter-V8, der mit zwei Turboladern und einem zusätzlichen Elektromotor bestückt ist. Elektromotor? Die werden doch nicht? Doch, werden sie. Der künftige S 63 AMG wird ein Plug-in-Hybrid mit einer Systemleistung von um die 700 PS. Mit Blick auf den kommenden Standard-PHEV S580e, der gut 62 Kilometer weit elektrisch fahren wird, gehen wir davon aus, dass auch der S 63 über eine vergleichbare elektrische Reichweite verfügen wird. 700 PS reichen immer noch nicht? Dann lohnt das Warten auf den sich ebenfalls in der Entwicklung befindlichen S 73 AMG. Der wird eventuell über die 800-PS-Marke springen, wobei der Leistungszuwachs ausschließlich dem verwendeten größeren Elektromotor zuzuschreiben sein wird. Wem die Kombination aus Achtzylinder und Elektromotor bekannt vorkommt: Der Antrieb dient auch dem kommenden AMG GT 4-Türer als Treibsatz.

Bleibt die Frage, ob sich die Schwaben vielleicht noch in Sachen Namensgebung etwas einfallen lassen. Bislang bekommen die Plug-in-Modelle ja mindestens ein "e" an die Modellbezeichnung gehängt. Also: S 63e AMG? Wir werden sehen.

Quelle: 2020 Motor-Presse Stuttgart
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