Die 15 besten Life-Hacks für PC-Anwender

Die 15 besten Life-Hacks für Computer-Nutzer
Sie sind beim Basteln, beim Spielen oder beim Arbeiten am PC auf ein Problem gestoßen? Wir stellen Ihnen 15 Life-Hacks vor, mit denen es schnell weitergeht.
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Die 15 besten Life-Hacks für Computer-Nutzer

Sie sind beim Basteln, beim Spielen oder beim Arbeiten am PC auf ein Problem gestoßen? Wir stellen Ihnen 15 Life-Hacks vor, mit denen es schnell weitergeht.

© PC-WELT

Sie sind beim Basteln, beim Spielen oder beim Arbeiten am PC auf ein Problem gestoßen? Wir stellen Ihnen 15 Life-Hacks vor, mit denen es schnell weitergeht.

Das Kabelwirrwarr auf dem Schreibtisch macht Sie verrückt, der Ton aus den Lautsprechern ist viel zu leise: Im Alltag des PC-Anwenders existieren viele Probleme, die die Arbeit jäh unterbrechen können oder behindern. Doch nicht jedes Mal müssen Sie sich gleich teure neue Hardware kaufen wie etwa kabellose Lautsprecher.

Wir haben 15 der interessantesten Life-Hacks für Sie zusammengestellt, die Ihnen in vielen misslichen Lagen einen Ausweg weisen:

  1. Foldback-Klammern sorgen für Ordnung bei der Verkabelung

    Foldback-Klammern sind unverzichtbar, wenn es um das Organisieren von Papieren und Zetteln geht. Die Klammern finden sich daher an praktisch jedem Schreibtisch. Meistens werden diese Klammern verwendet, um Dokumente an einem Klemmbrett zu befestigen, sie lassen sich aber auch wunderbar zweckentfremden. Das Festklemmen der Papiere erfolgt über einen Mechanismus, der jenem von Wäscheklammern ähnelt. Der Griff zum Einklemmen ist hier allerdings aus Metall gefertigt und eignet sich daher hervorragend für das Sortieren von USB- und vielen anderen PC-Kabeln. Statt die Kabel kreuz und quer unter und hinter dem Tisch zu verlegen, nehmen Sie eine Foldback-Klammer und befestigen diese an der Tischkante. Klappen Sie den Griff um und führen Sie nun das Kabel durch die Öse. Sie werden sofort sehen, dass sich die Kabel damit endlich viel besser unter Kontrolle bringen lassen und nicht mehr im Weg herumliegen.
  2. Klorollen helfen beim Sortieren der Kabel

    Die Befestigung der Kabel an der Tischkante ist ein erster Schritt, um Ordnung am Arbeitsplatz zu schaffen. Häufig ist es jedoch auch sinnvoll, die gerade nicht verwendeten Kabel sauber zu verstauen, damit sie nicht mehr wahllos in der Gegend herumliegen. Das lässt sich mit einer Klorolle sehr einfach bewerkstelligen. Mit der Rolle verhindern Sie effektiv, dass die Kabel ein Knäuel bilden, das sich nicht mehr entwirren lässt. Damit das funktioniert, müssen Sie die Kabel aufwickeln und dann jeweils in einer Rolle für jedes Kabel unterbringen. Wenn Sie möchten, können Sie die Klorollen mit Beschriftungen versehen, damit Sie die Kabel später leichter wiederfinden. Die Rollen bewahren Sie dann in einer Schublade oder in einem Karton auf. Wenn Sie das Kabel nun benötigen, müssen Sie es nicht erst wieder umständlich aufwickeln. Das schont die Nerven.
  3. Die Bügel von Foldback-Klammern helfen bei der Tastatur-Reparatur

    Mit Ihren Foldback-Klammern können Sie noch viel mehr tun, als nur Kabel zu sortieren. Nehmen Sie eine Ihrer Klammern und biegen Sie den Griff nach außen. Das sollte in der Praxis ohne großen Aufwand möglich sein. Sie werden feststellen, dass der Bügel die perfekte Form hat, um als Ersatz für einen Tastaturfuß zu dienen. Die filigranen Plastikfüßchen brechen bei Tastaturen schnell ab und ein Ersatz muss her. Foldback-Klammern können diese Aufgabe sofort übernehmen. Die Bügel lassen sich übrigens in beide Richtungen verbiegen. Auf diese Weise können Sie den Winkel der Tastatur ganz nach Ihren Vorstellungen justieren. Legen Sie Ihre Foldback-Klammern also nicht gleich weg, nur weil es keine Kabel zu sortieren gibt. Im PC-Alltag sind die nützlichen Klammern vielfältig einsetzbar.
  4. Kugelschreiber verhindert Kabelbruch

    Haben Sie gewusst, dass Sie mit einem einfachen Kugelschreiber effektiv den gefürchteten Bruch von Kabeln verhindern können? Ist ein Anschlusskabel erst einmal gebrochen, können Sie das Gerät in der Regel nicht mehr verwenden. Das Kupfer bricht in den Kabeln übrigens gerne an der Spitze, das ist zum Beispiel bei Lightning-Kabeln oft der Fall. Wird die Hardware häufig bewegt, liegt Spannung auf dem Kabel und ein Kabelbruch kann sich schnell einstellen. Sie benötigen allerdings nicht mehr als einen einfachen Draht, um dem Kabel in der Nähe des Steckers zu zusätzlicher Stabilität zu verhelfen. Das geht wunderbar mit der Feder aus einem Kugelschreiber. Entfernen Sie die Feder aus einem Ihrer Kugelschreiber und wickeln Sie diese um das Kabel direkt unterhalb des Steckers. Sie werden sehen, dass das Kabel dank dieser Fixierung nun deutlich länger hält.
  5. Tastatur sauber halten

    Gamer kennen das Problem: Die rechte Hand steuert die Maus mit hoher Präzision, während die linke Hand blind in der Chipstüte fischt. Die Tüte oder Schüssel steht natürlich direkt neben der Tastatur und enthält fettige und salzige Speisen, die zwar gut schmecken, in der Tastatur aber nichts zu suchen haben. Was sollen Sie also tun, damit Ihre Tastatur auch während intensiver Gaming-Sessions sauber bleibt? Hier geht es vor allem darum, die Hände sauber zu halten, damit kein Fett oder Salz an die Tastatur gelangt. Mit Essstäbchen aus dem Asia-Laden zum Beispiel können Sie Ihre Chips und Zwiebelringe weiter genießen, ohne sich die Hände schmutzig zu machen. Wem der Umgang mit den Stäbchen zu anspruchsvoll ist, der kann sein Salzgebäck auch einfach mit einem Zahnstocher aufspießen.
  6. Krümel mit Post-its entfernen

    Manchmal passiert es einem doch und ein Krümel des Pausenbrots gelangt in die Tastatur. Häufig haben Sie jedoch Glück und der Krümel hat sich im Zwischenraum zweier Tasten verklemmt. Mit einem Post-it-Zettel sollte es Ihnen gelingen, den Krümel am tieferen Eindringen in die empfindliche Tastatur zu hindern. Trennen Sie ein Blatt ab und gleiten Sie damit zwischen den Tasten durch. Hier benötigen Sie ein wenig Geschick und ein bisschen Glück und der Krümel lässt sich wieder aus der Tastatur entfernen. Das gelingt gerade bei klebrigen Stücken eines Kuchens gut, die direkt am Post-it-Zettel hängen bleiben.
  7. USB-Ventilator sorgt für frische Luft

    Wer viele Stunden in einem kleinen und engen Büro sitzen muss, freut sich über frische Luft. Es ist jedoch nicht notwendig, sich dafür sofort einen ausgewachsenen Ventilator anzuschaffen. Viel praktischer ist es, einen Gehäuselüfter auszubauen und diesen einfach auf den Schreibtisch zu stellen. Neben dem Lüfter benötigen Sie auch ein USB-Kabel, damit Sie die Komponente mit Strom versorgen können. Isolieren Sie den Leiter einen Zentimeter ab und trennen Sie das Kabel auf, das vom Lüfter kommt. Jetzt müssen Sie nichts weiter tun, als die jeweils roten und schwarzen Adern miteinander zu verdrahten. Um die Verbindungsstelle zu schützen, sollten Sie etwas Isolierband herumwickeln. Wenn Sie nun das USB-Kabel in einen beliebigen freien Port stecken, fängt der Lüfter an sich zu drehen. Wenn Sie Ihrem neuen Ventilator zu einem sicheren Stand verhelfen möchten, können Sie einen Kleiderbügel aufbiegen und durch die Montagelöcher des Lüfters stecken.
  8. Router an Bohrschablone aufhängen

    Ein Router findet sich heute in praktisch jedem Haushalt. Die Router sollten allerdings nicht einfach auf dem Boden liegen, sondern zum Beispiel an der Wand aufgehängt werden. Hierfür verfügen die Geräte über vorgebohrte Ösen. So können Sie den Router zum Beispiel neben die Telefonbuchse hängen. Soll der Router gerade aufgehängt werden, müssen Sie eigentlich eine Wasserwaage zur Hilfe nehmen, damit beide Bohrlöcher auf der gleichen Höhe in der Wand landen. Mit einem Blatt Papier geht es aber auch. Pausen Sie einfach die Ösen auf der Rückseite des Routers durch und nehmen Sie das Blatt als Schablone für die Bohrung. Vergessen Sie nicht Dübel einzusetzen, damit die Schrauben auch wirklich in der Wand halten.
  9. Lautstärke der Speaker erhöhen

    Die in Notebooks verbauten Lautsprecher sind häufig von geringer Qualität. Das ist kein Problem, solange man alleine daran arbeitet. Wenn man aber mehreren Personen zum Beispiel ein YouTube-Video zeigen möchte, ist der Flüsterton ein wirkliches Problem. Wenn Sie jetzt nicht sofort teure Bluetooth-Boxen bestellen möchten, können Sie aus einem simplen Plastik- oder Pappbecher einen Tonverstärker bauen. Sie müssen den Becher nur der Länge nach aufschneiden und die Hälften auf die Lautsprecher legen, sodass die Öffnung des Bechers zu Ihnen zeigt. Das sieht nicht besonders hübsch aus und die Verstärkung kennt ihre Grenzen, die Plastikbecher erfüllen aber ihren Zweck.
  10. Laptop-Kühlung mit Eierkartons

    Viele Laptop-Nutzer stellen Ihr Gerät gerne auf dem Schoß ab. Das ist für den Anwender bequem, die Lüfter werden aber auf diese Weise blockiert. Diese sind beim Notebook nämlich in der Regel unten angebracht. So kann es schnell zu einer Überhitzung des Systems kommen. Auch das Abstellen auf der Sofadecke ist wenig ratsam, wenn Ihnen die empfindliche Technik im Notebook am Herzen liegt. Besser ist es, wenn Sie Ihr Notebook auf Eierkartons abstellen. Hier sorgen die Zwischenräume für reichlich frische Luft. Die Eierkartons sehen zwar lustig aus, sie verlängern das Leben Ihres Notebooks aber erheblich. Für Profis bieten sich Hartplastikablagen an, die im Handel erhältlich sind.
  11. Verbesserte Kühlung günstiger PCs

    Gerade bei Billig-PCs kommt es nicht selten vor, dass der Hersteller an Details wie der Kühlung spart. Bei solchen Systemen ist es daher ratsam, die Kühlung durch kleine Umbauarbeiten zu verbessern. Wichtig ist vor allem, dass Sie am Boden des Gehäuses und hinten zusätzliche Lüfter installieren. Der Lüfter am Boden zieht die Luft ein, der Lüfter hinten leitet sie wieder nach draußen. Montieren Sie die Lüfter von außen, müssen Sie hierfür noch nicht einmal das Gehäuse öffnen. Eine gezielte Kühlung zum Beispiel des Prozessors ist so zwar nicht möglich, der so erzeugte Luftstrom verbessert die Kühlung insgesamt aber entscheidend.
  12. Unterlagen sortieren mit dem passiven Kühler

    Mit einem Passiv-Kühler bauen Sie Ihren PC in ein Silent-System um und brauchen sich über störende Lüftergeräusche nicht mehr zu ärgern. Wussten Sie aber schon, dass Sie mit einem passiven Kühler auch Ihre Unterlagen sortieren können? Vielleicht haben Sie ja noch einen älteren PC rumliegen, aus dem Sie den Prozessor-Kühler ausbauen können. Im Handel sind diese Kühler jedoch auch sehr günstig erhältlich. Haben Sie den stylishen Kühler auf dem Schreibtisch abgestellt, finden zwischen den Kühlrippen Papiere Platz oder Sie nutzen den Kühler als Briefbeschwerer.
  13. Vibrations-Dämmung für den Computer

    Je mehr Leistung ein System bietet, desto mehr Bewegung ist im Gehäuse im Spiel. Lüfter und Ventilatoren sorgen nicht nur für frische Luft, Sie bringen auch das Gehäuse zum Vibrieren. Haben Sie nur einen Rechner von der Stange zur Verfügung, können diese Schwingungen nur teilweise von der Rahmenkonstruktion abgefangen werden. Bei dünnen Gehäuse-Blechen hilft aber ein Trick. Sie können Möbelgleiter oder Parkettschoner nämlich nicht nur unter Ihren Möbeln, sondern auch unter dem PC-Gehäuse befestigen. Sie werden sehen: Dank der verringerten Schwingungen geht der Lärmpegel deutlich runter.
  14. Das Tablet dient als zweiter Monitor

    Ein zweiter Monitor verschafft Ihnen mehr Platz auf dem Desktop, nimmt aber auch viel Raum auf dem realen Schreibtisch ein. Hier können Sie als Alternative einfach ein Tablet als zweiten Monitor einsetzen. Wenn Sie bereits über ein Tablet verfügen, fallen daher keine weiteren Anschaffungskosten an. Mit Apps wie iDisplay für iOS und Android verwandeln Sie Ihr Tablet in einen weiteren Monitor für den PC. Die Software ist zwar kostenpflichtig, erfüllt ihren Dienst aber hervorragend und lohnt daher die Investition. Vorher sollten Sie jedoch die Seite www.getidisplay.com besuchen und überprüfen, ob Ihr System kompatibel ist. Sollte Ihr PC nicht mit iDisplay zusammenarbeiten können, werden Sie hierüber informiert. Die Bedienung der App selbst ist ganz einfach und zaubert den Bildschirminhalt zuverlässig auf Ihr Tablet. Tippen Sie auf das Display des Tablets, können Sie zum Beispiel Fenster auf Ihrem Desktop öffnen und schließen.
  15. Staub aus dem PC blasen

    Nichts blockiert die Luftzirkulation im PC-Gehäuse so zuverlässig wie Staub. Sensible Bauteile wie der Hauptprozessor oder der Grafikchip könnten deshalb schnell überhitzen. Umso wichtiger ist es, Ihr System regelmäßig vom Staub zu befreien. Die Reinigung erfolgt, indem Sie beide Seiten des Gehäuses öffnen und den Staub von der einen Seite mit einem Hochdruckspray rausblasen. Auf der anderen Seite sollte ein Staubsauger bereitstehen, der den Staub aufnehmen kann. So bleibt der Raum sauber. Da der Luftdruck hier chemisch erzeugt wird, sollten Sie die Dose stets gerade halten. Sonst könnte sich kalte Flüssigkeit auf der Platine ansammeln, was es bei Elektronik unbedingt zu vermeiden gilt. Ansonsten könnten Bauteile im schlimmsten Fall beschädigt werden!
Quelle: In Zusammenarbeit mit PC-Welt
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