So verhindern Sie Fehler bei SSD-Festplatten

Verhindern, dass es bei SSD-Festplatten zu Fehlern kommt
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Verhindern, dass es bei SSD-Festplatten zu Fehlern kommt

© Samsung

Häufig entstehen Fehler bei Festplatten und SSDs durch Probleme im Dateisystem. Wir zeigen Ihnen, wie Sie solche Schwierigkeiten bei Datenträgern vermeiden und beheben.

So überprüfen Sie Ihre Festplatte

  1. Wenn unter Windows eine Datenträgerprüfung vorgenommen wird, werden Fehler im Dateisystem in der Regel erkannt und behoben. Durch das Bordwerkzeug ist dafür gesorgt, dass Anwender Daten möglichst schnell schreiben und laden können. Zunächst muss der Explorer geöffnet und dann der Punkt "Dieser PC" ausgewählt werden. Anschließend werden alle verfügbaren Laufwerke angezeigt.

  2. In einem nächsten Schritt wird mit der rechten Maustaste auf das zu überprüfende Laufwerk geklickt. Anschließend müssen die Schritte "Eigenschaften -> Tools -> Prüfen" gegangen werden.

  3. Sobald dies erledigt ist, erscheint der Punkt "Laufwerk scannen". Sobald hierauf geklickt wird, beginnt die Überprüfung des jeweiligen Laufwerks.

  4. Je nachdem, wie groß das Laufwerk ist, nimmt die Überprüfung mehr oder weniger Zeit in Anspruch. Sollte das System vorhandene Fehler erkennen, versucht es, diese automatisch zu eliminieren.

Die Kontrolle der Systemdateien

Zu Fehlern an Systemdateien kommt es in der Regel dann, wenn bei System-Updates oder der Installation neuer Programme Probleme auftreten. Wenn das passiert, sind Fehler bei Windows-Prozessen die Folge. SFC ist ein spezielles Tool für die Windows-Kommandozeile. Mit ihm ist es möglich, bestehende Fehler an Systemdateien zu entdecken und zu beheben. Zunächst muss mit der rechten Maustaste auf das Windows-Symbol geklickt und anschließend der Punkt "Windows PowerShell (Administrator)" ausgewählt werden. Nach der Sicherheitsabfrage muss dann der Befehl

"sfc /scannow"

eingegeben werden. Anschließend erfolgt eine Überprüfung der Systemdateien, was einige Zeit in Anspruch nimmt. Wenn keine Fehler gefunden und gemeldet werden, funktioniert das System einwandfrei. Bei vorhandenen Systemfehlern, die nicht behoben werden können, muss zunächst der Befehl

"dism /online /cleanup-image /scanhealth"

genutzt werden. Danach kommt der Befehl

"dism /online /cleanup-image /checkhealth"

zum Einsatz. Werden hierbei Fehler erkannt, muss zunächst der Befehl

"dism /online /cleanup-image /restorehealth"

und dann erneut

"sfc /scannow"

eingegeben werden. Wenn dies erfolgreich abgeschlossen ist, sollten bisher vorhandene Fehler aus der Welt geschafft worden sein.

Quelle: In Zusammenarbeit mit PC-Welt
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