Fisting: So funktioniert die Sex-Technik ohne Schmerzen

Fisting ist eine beliebte Sex-Praktik. Wer es noch nicht ausprobiert hat, scheut sich meist vor Schmerzen. Wir zeigen, wie der Faust-Sex reibungslos funktioniert:
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Fisting ist eine beliebte Sex-Praktik. Wer es noch nicht ausprobiert hat, scheut sich meist vor Schmerzen. Wir zeigen, wie der Faust-Sex reibungslos funktioniert:

© Getty Images/ Worawut Prasuwan

Wer das erste Mal davon hört, ist meist erschreckt und neugierig zugleich. Fisting meint die anale oder vaginale Penetration mit der ganzen Faust. Lesen Sie hier, wie die Sex-Praktik ohne Schmerzen klappt.

Zugegeben, es klingt extrem: Beim Fisten werden mehrere Finger, die ganze Hand oder sogar zwei Hände in die Vagina oder den Anus eingeführt. Fans von Fisting sprechen von einer sehr intensiven Empfindung bei der Sex-Praktik. Ihnen gelingt es, die Technik regelmäßig ohne Schmerzen durchzuführen. Hier beantworten Ihnen die Fachleute die wichtigsten Fragen.

Wird beim Fisting sofort die ganze Faust eingeführt?

Ziel der Technik ist, die gesamte Hand in die Vagina oder den Anus einzuführen. Doch man führt die Hand nicht als Faust ein. Alle Finger werden nacheinander ausgestreckt eingeführt, dann gleitet der Handrücken hinein. Im Inneren wird die Hand nun zur Faust geballt. Damit die Sex-Praktik keine Schmerzen verursacht, verlangt sie etwas Training und Geduld. Anfänger führen zunächst einzelne Finger oder den so genannten "Entenschnabel" ein. Bei diesem Griff formen die Finger einen Schnabel, wie man ihn macht, wenn man eine schnatternde Person mimt. Auf diese Weise kann die Vagina oder der Anus sanft gedehnt werden. Im ersten Schritt ist es übrigens leichter, die Vagina zu weiten, da sie für die Geburt ohnehin sehr dehnbar ist. Der Anus verlangt mehr Übung.

Wie bereite ich mich aufs Fisting vor?

Sprechen Sie mit Ihrer Partnerin:
Die Praktik sollte in beiderseitigem Einverständnis durchgeführt werden. Sprechen Sie unter Umständen auch ein Code-Wort ab, damit Sie im Eifer des Gefechts die Schmerzgrenze Ihrer Partnerin in keinem Fall überschreiten und rechtzeitig stoppen können.

Informieren Sie sich über die Sex-Technik:
Um sich gedanklich auf die Technik vorzubereiten, können Sie sich Videos anschauen oder sich Tipps in Online-Foren holen. Wichtig: Denken Sie daran, dass die Darstellungen in Pornos meist dem Können-Grad eines Fortgeschrittenen entsprechen. Planen Sie mehr Zeit ein.

Sorgen Sie für eine entspannte Atmosphäre:
Für die extreme Sex-Technik ist gegenseitiges Vertrauen und Einfühlungsvermögen wichtig. Ihre Partnerin muss sich fallenlassen dürfen. Sorgen Sie deswegen für den richtigen Moment und eine ungestörte Atmosphäre.

Besorgen Sie sich Gleitgel und Einweghandschuhe:
Gleitgel sorgt dafür, dass es gut flutscht. Vor allem für die anale Variante ist das wichtig, da sich der Anus nicht selbst befeuchten kann. Einweghandschuhe sind nicht zwingend nötig, erleichtern aber den Einstieg.

Wie vermeide ich Schmerzen beim Fisten?
Damit bei der Sex-Technik keine Schmerzen entstehen, sollten Sie sich langsam herantasten und sich ständig vergewissern, dass es für Ihre Partnerin nicht unangenehm ist. Vermeiden Sie ruckartige Bewegungen, da sie leicht zu Verletzungen der Schleimhäute führen können. Überschreiten Sie niemals die Schmerzgrenze, sondern verschieben Sie sie bei jedem "Training" ein Stück weiter nach hinten.

Gibt es Geheimtipps, die Fisting einfacher machen?
Erfahrene Fisting-Anhänger experimentieren mit Dildos und Spielzeug. Als Trainingsgerät können die Toys auch beim Solo-Sex auf den Akt vorbereiten. Übung macht den Meister!

Quelle: Men’s Health – Rodale-Motor-Presse GmbH & Co. KG
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