Butterfly Bob: Dieser Haarschnitt ist das ultimative Style-Upgrade
Wir kennen und lieben den klassischen Butterfly Cut: jene vielschichtige Frisur, die das Beste aus dem Shag der 1970er und dem Chic der 1990er vereint. Lange Schichten und kurze, gesichtsrahmende Stufen verleihen dem Haar jene Sprungkraft, die wir sonst nur von den Laufstegen der Ära Crawford und Campbell kennen. Doch diesen Winter spüren immer mehr Menschen den Drang zur Schere. Wer sich bisher nicht getraut hat, sich von der Länge zu trennen, findet im Butterfly Bob den perfekten Kompromiss.
Was macht den Butterfly Bob aus?
Der Butterfly Bob (oder seine etwas längere Variante, der "Lob") zeichnet sich durch seine Leichtigkeit aus. Während ein klassischer Bob oft stumpf und schwer wirkt, lebt dieser Trend von Bewegung und Textur.
Der Schnitt verleiht dem Haar besonders am Ansatz viel Volumen und sorgt in den Längen für Bewegung, zudem ist er einfach zu stylen. Kein Wunder, dass Stars wie Sydney Sweeney (28) den Look bereits auf dem roten Teppich zum Besten gegeben haben. Der Butterfly Bob strahlt den begehrten "Old Hollywood"-Vibe aus, wirkt aber durch die Kürze modern und unangepasst.
Warum der Look gerade im Winter funktioniert
Ein Hauptproblem der Winter-Garderobe: Rollkragenpullover und dicke Schals führen bei langem Haar oft zu lästigen Verknotungen im Nacken. Der Butterfly Bob endet oberhalb der Schultern oder umspielt sie sanft, was ihn zum idealen Partner für voluminöse Winter-Basics macht. Zudem bricht das Gesicht-rahmende Volumen die Strenge schwerer Mäntel auf.
So gelingt der Look beim Friseur
Beim Butterfly Bob ist Volumen Pflicht. Die Haare sollen buchstäblich fliegen wie die Flügel eines Schmetterlings. Im Gegensatz zur langen Variante müssen die Stufen beim Bob strategisch gesetzt werden. Zu viele Schichten bei kurzem Haar können das Haar dünn wirken lassen. Profis setzen daher darauf, vor allem die Enden auszudünnen.
Der Schnitt funktioniert am besten, wenn die kürzesten Stufen die Wangenknochen umschmeicheln, während die Gesamtlänge irgendwo zwischen Kinn und Schlüsselbein liegt.
So stylt man den Butterfly Bob
Der Butterfly Bob liebt den großen Auftritt. Ein "Wash-and-go" funktioniert zwar dank der Stufen gut, aber seinen vollen Glamour entfaltet er erst durch das richtige Tool: Die Warmluftbürste ist der beste Freund des Haarschnitts. Damit die Haare in großen Partien vom Gesicht wegföhnen.
Wer keine Naturwellen hat, nutzt einen Lockenstab mit großem Durchmesser. Wichtig: Die Locken immer nach außen drehen, um den "Flügel-Effekt" zu erzielen. Ein leichtes Textur-Spray sorgt dafür, dass das Volumen den ganzen Tag hält.