Knuspriger Bratapfelstrudel für die Winterzeit
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Gelingt in kurzer Zeit: ein Bratapfelstrudel mit winterlichen Gewürzen.
Wenn es draußen kälter wird, sorgt ein frisch gebackener Bratapfelstrudel für gemütliche Momente und süße Winterfreude. In knapp über einer Stunde ist das Dessert servierfertig.
Der Duft von Äpfeln, Zimt und gerösteten Mandeln gehört untrennbar zur Vorweihnachtszeit - und genau dieses Aroma steckt in diesem köstlichen Bratapfelstrudel. Ob als festlicher Abschluss eines winterlichen Menüs oder als süßer Genuss zum Tee: Mit diesem Strudel landet das gemütliche Wintergefühl direkt auf dem Tisch.
Zutaten (für einen Strudel)
- 6 Blätter Filoteig (oder 1 Packung fertiger Strudelteig)
- 800 g säuerliche Äpfel (z. B. Boskoop oder Elstar)
- 80 g Butter
- 80 g Zucker
- 60 g Rosinen
- 50 g gehobelte Mandeln
- 50 g Semmelbrösel
- 2 EL brauner Zucker
- 1 TL Zimt
- 1/2 TL gemahlene Vanille
- 1 Prise Muskatnuss
- 1 Bio-Zitrone (Saft und Abrieb)
- 2 EL Rum (optional)
- Puderzucker zum Bestäuben
Kochutensilien: Backblech, Backpapier, Pfanne, Rührschüssel, Schälmesser, Schneidebrett, Backpinsel, Küchentuch, Zestenreibe
Zubereitung (75 Minuten)
- Die Rosinen in einer kleinen Schüssel mit dem Rum übergießen und mindestens 20 Minuten einweichen lassen, damit sie später im Strudel saftig und aromatisch sind. Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen und das Backblech mit Backpapier auslegen.
- Die Äpfel schälen, vierteln und das Kerngehäuse entfernen. Das Fruchtfleisch in etwa 1,5 cm große Würfel schneiden und mit Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun werden.
- In einer Pfanne 30 g Butter schmelzen und den Zucker darin bei mittlerer Hitze karamellisieren lassen. Die Apfelstücke hinzugeben und etwa 5 Minuten unter vorsichtigem Wenden anbraten, bis sie leicht weich, aber noch bissfest sind. Mit Zimt, Vanille, Muskatnuss und Zitronenabrieb würzen. Die Äpfel vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
- Die restliche Butter in einem kleinen Topf schmelzen. In einer trockenen Pfanne die Semmelbrösel mit dem braunen Zucker goldbraun rösten, bis sie duften. Die gehobelten Mandeln in einer separaten trockenen Pfanne leicht anrösten.
- Ein sauberes Küchentuch auf der Arbeitsfläche ausbreiten und die Filoteigblätter darauflegen. Jedes Blatt einzeln mit der flüssigen Butter bestreichen und übereinanderschichten. Die gerösteten Semmelbrösel gleichmäßig auf dem Teig verteilen, dabei an den Rändern etwa 3 cm frei lassen.
- Die abgekühlten Apfelstücke auf dem unteren Drittel des Teiges verteilen. Die abgetropften Rosinen und die gerösteten Mandeln darüber streuen. Mithilfe des Küchentuchs den Strudel von der langen Seite her aufrollen, die Enden einschlagen und die Naht nach unten auf das vorbereitete Backblech legen. Die Oberfläche mit der restlichen Butter bestreichen.
- Den Strudel im vorgeheizten Ofen etwa 35-40 Minuten goldbraun backen, bis die Oberfläche knusprig ist. Nach dem Backen 10 Minuten ruhen lassen.
Anrichtetipps
Den noch warmen Strudel in schräge Scheiben schneiden und auf vorgewärmten Tellern anrichten. Die Stücke mit Puderzucker bestäuben. Ein Klecks Vanilleeis oder Schlagsahne macht das Dessert komplett. Ein Hauch Zimtpulver auf dem Tellerrand setzt einen dekorativen Akzent.
Getränkeempfehlung
- Ein Glas Eiswein harmoniert wunderbar mit den karamellisierten Äpfeln und den Gewürzen des Strudels.
- Ein heißer Apfelpunsch mit Zimt, Nelken und Orangenscheiben verstärkt die winterlichen Aromen und wärmt von innen.
Rezeptvariationen
- Die Zugabe von 100 g Marzipanwürfeln zur Füllung verleiht dem Strudel eine besonders feine Note.
- Statt Rosinen können auch getrocknete Cranberrys verwendet werden, die eine fruchtig-herbe Komponente einbringen.
Quelle: spot on news GmbH