Unkraut und Schädlinge im Garten bekämpfen

Gegen Unkraut muss nicht gleich die Chemiekeule her
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Gegen Unkraut muss nicht gleich die Chemiekeule her

© Simon Kadula / Shutterstock.com

Wer will schon seinen geliebten Garten gleich mit der Chemiekeule bearbeiten? Das geht nämlich auch auf natürliche Art und Weise. Wir verraten, wie Sie die Natur ganz ohne Gift im Gleichgewicht halten .

Unkraut den Garaus machen

Klar: Mit der Chemiekeule geht’s schneller. Aber die Herbizide sind nicht nur für Pflanzen gefährlich, sondern können auch Mensch und Tier schaden. Immerhin gibt es mittlerweile auch harmlose, biologische Mittel zur Bekämpfung.

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Viele Hobby-Gärtner schwören darüber hinaus auf die Kombination von Salz und Essig, doch dagegen hat sogar das Gesetz etwas. Grund: Die Substanzen sammeln sich im Boden und können nur viel zu langsam wieder abgebaut werden. Folge: Pflanzen und nützliche Insekten werden geschädigt.

So geht es besser: Brühen Sie das Unkraut mit kochendem Wasser ab, denn das zerstört den empfindlichen Organismus der Pflanzen. Die natürlichste Art ist jedoch, das Unkraut zu jäten. Tipp: Kurz nach dem Regen lassen sich Moos und Unkraut ganz einfach aus dem aufgeweichten Boden entfernen. Ist die Erde trocken, verwenden Sie am besten eine Gartenkralle.

Pflanzen vor Schädlingen schützen

Es gibt auch Hausmittel gegen die klassischen Schädlinge wie Schnecken, Blattläuse oder fliegende Plagegeister, ohne Chemie anzuwenden:

Gegen Schnecken helfen spezielle Schneckenzäune, die schützend um das Salat- oder Gemüsebeet gesetzt werden können. Wer seinen Garten möglichst komplett von den Schleimern freihalten möchte, kommt nicht darum herum, sie einzusammeln. Tipp: Stellen Sie einen nassen Sack auf. Dort sammeln sich Schnecken tagsüber und können leicht auf einen Schlag entsorgt werden. Blattläuse werden insbesondere im Frühling schnell zum Problem. Wer ohne Gift seine Pflanzen schützen möchte, holt sich nützliche Helfer in den Garten: Für Ameisen, Marienkäfer oder Florfliegenlarven sind Blattläuse ein gern gesehener Snack. Dickmaulrüsslern werden Sie am besten mit parasitierenden Nematoden Herr (gibt’s im Fachhandel). Das sind kleinste Fadenwürmer, die in die Larven der Dickmaulrüssler Eier legen, welche die Larven schließlich zerstören.

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Sind Wühlmäuse erst einmal in Ihrem Garten, vermehren sie sich ziemlich schnell und fressen alles kurz und klein. Hier hilft die klassische Mausefalle am besten – oder eben Lebendfallen, wenn Sie die Tiere nicht deshalb gleich töten wollen. Tipp: Ihre Gartenpflanzen können Sie mit Wurzelkörben vor den Nagern schützen. Die gibt’s im Fachhandel oder lassen sich aus Hasendraht selbst basteln.

Quelle: Men’s Health – Rodale-Motor-Presse GmbH & Co. KG
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