Wracks: Die coolsten technischen Überbleibsel

Wir zeigen Ihnen die coolsten Wracks der Welt, aus dem Buch "Wracks. Ausrangiert und zurückgelassen" von Chris McNab.
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Wir zeigen Ihnen die coolsten Wracks der Welt, aus dem Buch "Wracks. Ausrangiert und zurückgelassen" von Chris McNab.

© Alamy / F1online Digitale Bildagentur / Tobias Friedrich

Ihre besten Zeiten haben die Wracks von Zügen, Schiffen, Flugzeugen oder Autos lange hinter sich. Dennoch können sie faszinierende Geschichten erzählen. Das zeigt der Historiker Chris McNab in einem Bildband. 

Verfall kann so spannend sein

Nagelneu kann so langweilig sein. Und alt und verfallen so spannend. Letzteres beweist der Historiker Chris McNab mit dem Bildband "Wracks - ausrangiert und zurückgelassen", der im GeraMond Verlag erschienen ist.

In dem Buch hat der Historiker aus Wales mehr als 200 Fotos von ausrangierten Schiffen, Eisenbahnen, Militärfahrzeugen, Flugzeugen oder Autos aus aller Welt gesammelt. Und jedes dieser technischen Überbleibsel hat eine Geschichte zu erzählen.

Hier geht es direkt zur großen Bildershow mit den faszinierendsten Wracks. 

Ein schwimmender Mangrovenwald

Zu den wohl schönsten Erscheinungen im Buch gehört die S. S. Ayrfield. Einerseits zeigt das einstige Transportschiff, das 1911 vom Stapel lief, tonnenweise Rost.

Andererseits entspringt genau aus diesen verrotteten Überresten in der Homebush Bay von Sydney, Australien, ein wahrer Zauberwald: Mangroven überall, so üppig und grün, dass das Wrack längst zu einer Touristenattraktion geworden ist und "Floating Forest" genannt wird. 

Wracks zwischen Wüste und den Tiefen des Meeres

Es sind Geschichten wie diese, die McNabs Fundstücke so interessant machen. Alte Loks in Ungarn, die noch den roten Stern vergangener kommunistischer Zeiten tragen, ein ausrangierter Eisenbahnwagen in Georgien, der jetzt als Brücke dient. Da ist der Autofriedhof in Schweden, auf dem die Rostlauben eine dicke Moos-Schicht angesetzt haben und eine ganz verwunschene Atmosphäre verbreiten.

Oder ein 1942 beim Trainingsflug abgestürztes Flugzeug der US Air Force, das seitdem vor Wales immer bei Ebbe wieder aus dem Meer auftaucht. Da bekommt man mitunter richtig Lust, diese Lost Places irgendwann einmal live zu sehen.

Insofern lohnt es sich durchaus, McNabs Fundstücken zu folgen und das auf sich wirken zu lassen, was all diese Wracks zwischen Kriegsschauplätzen, Wüste, Urwald oder den Tiefen des Meeres eint: die Faszination des Verfalls. 

Quelle: freenet.de
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