Nackt und sportlich: Kunst-Akt-Kalender "Semesterakte"

Im Kalender "Semesterakte" hat Fotografin Sonja Inselmann auch für 2019 wieder hochästhetische Akt-Aufnahmen von Sportstudenten gesammelt. Außerdem im Portfolio: Die "ArtCROBATICS", Akt-Bilder von erstklassigen Akrobaten.
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Im Kalender "Semesterakte" hat Fotografin Sonja Inselmann auch für 2019 wieder hochästhetische Akt-Aufnahmen von Sportstudenten gesammelt. Außerdem im Portfolio: Die "ArtCROBATICS", Akt-Bilder von erstklassigen Akrobaten.

© Sonja Inselmann/Collage: freenet.de
01.11.2018 - 10:30 Uhr

Zum zwölften Mal präsentieren sich Sportstudentinnen und -studenten im Kalender „Semesterakte – und zwar so, wie sie sind: nackt und sportlich. Seit 2004 lichtet die Bremer Fotografin Sonja Inselmann Spitzensportler wie auch semi-professionelle Sportler ab und erstellt aus 25 ästhetischen Aktfotografien in schwarz-weiß einen Kunst-Akt-Kalender. Damit hat sich die Fotografin international einen Namen gemacht. Warum ist dieses Konzept so erfolgreich? 

Aktfotografie gegen Bildungsnot

Entstanden ist die Idee eines solchen Kalenders zwei Jahre nach Inselmanns fotografischer Spezialisierung auf künstlerische Aktfotografie im Jahr 2001. Bremer Sportstudenten wendeten sich mit der Bitte an sie, mithilfe eines ästhetischen Kunst-Akt-Kalenders auf die Bildungsnotstände an ihrer Universität aufmerksam zu machen. Das Ergebnis: 2004 wurde erstmal der Kalender „Semesterakte“ veröffentlicht.

So sehen die "Semesterakte"-Kalender aus

Nach einem gemischten Titelbild findet man 25 ästhetische Kunstakte von attraktiven Studentinnen und Studenten in sportlichen Aktionen in schwarz-weiß. Besonders ist die Mischung aus kraftvollen, sinnlichen und dynamischen Posen, in denen die Fotografin intensiv auf die präzise Lichtsetzung auf die Körper der nackten Sportler achtet. Gerade in einer Bewegung ist das Ergebnis unkalkulierbar. Für jeden Monat im Jahr hält der Wendekalender einen weiblichen und einen männlichen Kunstakt parat – so ist für jeden Geschmack etwas dabei! Wie der Kalender „Semesterakte“ 2019 aussieht, sehen Sie in unserer Bildershow.

Erfolg der Kunst-Akt-Kalender: Erlös für gute Zwecke

Der Erfolg war von Beginn an atemberaubend: In Deutschland sowie über die deutschen Landesgrenzen hinweg wurde der Kunst-Akt-Kalender verkauft. Den Erlös wendeten die Studenten 2004 für Fachbibliotheken und fehlende Rechnerplätze an ihrer Universität auf. Von nun an war der Erfolg nicht mehr aufzuhalten. Jedes Jahr lichtete Sonja Inselmann ca. 30 Studenten in sportlichen Posen ab, darunter Studierende aus den Universitäten in Kiel, Berlin, Bielefeld und Köln.

Zu Beginn wurde der Erlös der Kalender hauptsächlich in die Studenten und ihre Bildungsstätten selbst investiert. Nach der Universität Bremen engagierten beispielsweise die Kieler Studenten mithilfe des Geldes fehlende Tutoren für ein Pflichtfach. Dadurch waren viele in der Lage, ihr Studium bis zu eineinhalb Jahre früher zu beenden. Heute hat das Projekt ca. 60.000 Euro für gute Zwecke erwirtschaftet, die auch Umwelt- und Naturschutzprojekte wie die Aufforstung von 27 Hektar Regenwald in Borneo umfassen.

Erfolg der "Semesterakte": Ausstellung

Doch nicht nur die Verkaufszahlen waren ein Grund zur Freude. 2007 wurden die Bilder des ersten Kalenders im Sport & Olympiamuseum in Köln ausgestellt, 2008 anlässlich der Olympischen Spiele in Shanghai. Auf der internationalen Kalenderschau in Stuttgart war der Kalender 2009 und 2010 vertreten, auf der in Japan in den Jahren 2010 und 2011.

Parallel-Kalender "ArtCROBATICS"

Mittlerweile ist der "Semesterakte"-Kalender bei Kunstliebhabern zu einem etablierten Sammlerstück geworden. Die Fotografie dieser atemberaubenden Körperlandschaften beschränkt sich nämlich mittlerweile nicht nur auf Studenten. Zweimal erschien bereits parallel zur „Semesterakte“ der Kalender „tonArt“ mit 12 weiblichen Kunstakten in Verbindung mit Musikinstrumenten. Für 2018 ging parallel der Kalender „ArtCROBATICS“ in die Erstausgabe. Darin sind professionelle, junge Akrobaten zu sehen, die zusammen mit der Fotografin authentische Posen aus ihren Shows in kunstvolle Aktfotografien verwandelten. Die Fotografien sind in dezent reduzierter Farbe gehalten und bisher in ihrer Art als Kalender einzigartig. 2019 erscheint „ArtCROBATICS“ zum zweiten Mal.

Der Kunst-Akt-Kalender 2019

Der neue Kalender 2019 ist der zweite, der nicht in Deutschland produziert wurde. Denn 2016 wanderte die Fotografin Sonja Inselmann aus und lebt seitdem im spanischen Andalusien. Obwohl sich neue Herausforderungen bei der Modelsuche ergaben, wurde der Kalender für 2018 das erste Mal in Inselmanns neuer Heimat fotografiert, wie auch der neue Kunst-Akt-Kalender 2019.

Nackt, hocherotisch und ästhetisch: So zeigten sich bisher ca. 300 Sportlerinnen und Sportler in den „Semesterakte“-Kalendern und ihren Parallelausgaben. Und das Konzept funktioniert: Durch Aktaufnahmen will man Interesse wecken und damit auf eine wichtige Sache aufmerksam machen. So werden nicht nur deutschen Studenten geholfen, sondern auch Umweltprojekte, Hilfsprogramme und andere gemeinnützige Zwecke unterstützt.

Möchten Sie den Kalender „Semesterakte“ 2019 gerne selbst erwerben? Dann schauen Sie doch mal in Sonja Inselmanns Shop vorbei.

Quelle: freenet.de
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