Bayerns B-Elf patzt im Titelrennen

Bayerns B-Elf patzt im Titelrennen
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Bayerns B-Elf patzt im Titelrennen

 © SID

Bayern München hat mit einer B-Elf einen Dämpfer im Bundesliga-Titelrennen hinnehmen müssen.

München (SID) - Der stark ersatzgeschwächte deutsche Rekordmeister kam gegen Union Berlin nicht über ein mageres 1:1 (0:0) hinaus, hat sechs Spieltage vor Saisonschluss aber immer noch fünf Punkte Vorsprung auf RB Leipzig.

Drei Tage vor dem Viertelfinal-Rückspiel in der Champions League bei Paris St. Germain endete für die Bayern damit auch eine starke Ligaserie von zuletzt fünf Siegen. Jamal Musiala brachte die Münchner in der 68. Minute in Führung. Marcus Ingvartsen (86.) glich noch aus. Für Union war es wie im Hinspiel (1:1) erneut ein Achtungserfolg gegen den Triplesieger.

Dabei waren die Sorgen von Trainer Hansi Flick nach dem 2:3 in der Königsklasse gegen PSG riesig. Er musste in Robert Lewandowski, Lucas Hernandez, Niklas Süle, Leon Goretzka, Marc Roca, Douglas Costa, Corentin Tolisso (alle verletzt), Alphonso Davies (gesperrt) und Serge Gnabry (positiv auf COVID-19 getestet) gleich neun Spieler ersetzen.

Zudem schonte er zunächst Benjamin Pavard, David Alaba und Leroy Sane mit Blick auf Paris. Dafür feierte der 21 Jahre alte Josip Stanisic sein Bundesliga-Debüt. Tiago Dantas (20) durfte erstmals von Beginn an ran.

Am Münchner Selbstverständnis änderten die vielen Probleme und Ausfälle wenig. Die Bayern waren auch so erst einmal dominant. Der starke Musiala (2. und 22.) sowie Eric Maxim Choupo-Moting und Thomas Müller (17.), die beide an Union-Keeper Andreas Luthe scheiterten, vergaben gute Chancen. 

Union lauerte auf Konter, kam dabei in der ersten Hälfte aber nur einmal so richtig zum Zug - die Möglichkeit hatte es aber in sich: Marius Bülter (23.) platzierte nach Flanke von Keita Endo jedoch freistehend einen Kopfball nicht richtig. Manuel Neuer hatte wenig Mühe.

Zur Pause wurden die Münchner Sorgenfalten erst einmal größer. Flick musste den angeschlagenen Kingsley Coman ersetzen. Für ihn kam Sane.

Am Spiel änderte dies wenig. Die Münchner blieben am Drücker. Nach vorne fehlte aber die Durchschlagskraft, zumal Flick in Choupo-Moting nach einer Stunde sogar noch die einzige echte Spitze rausnahm. Die beste Chance hatte deshalb zunächst wieder Union: Max Kruse verzog jedoch (56.). 

Dies sollte sich rächen. Erst verfehlte Sane (66.) knapp das Ziel, danach wurstelte sich Musiala im Strafraum durch und traf aus kurzer Distanz. Müller hatte wieder einmal die Vorarbeit geleistet. 

Union steckte aber nicht auf. Nach einem schnell ausgeführte Einwurf traf der eingewechselte Ingvartsen. 

Quelle: 2021 Sport-Informations-Dienst, Köln
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