Nächster Nackenschlag: Geiger/Paschke nur Sechste
Beim "Super Team" in Zakopane läuft es für das deutsche Duo sehr mittelmäßig.
Ohne ihre Topathleten Felix Hoffmann und Philipp Raimund sind die deutschen Skispringer beim Weltcup im polnischen Zakopane weit hinterhergeflogen. Im olympischen "Super-Team"-Wettbewerb kamen Karl Geiger und Pius Paschke vier Tage nach dem Ende der für sie unbefriedigenden Vierschanzentournee nicht über Platz sechs hinaus - schlechter als Platz vier war ein DSV-Duo zuvor nie in dieser Disziplin.
Der frühere Skiflug-Weltmeister Geiger (120,5+123,0+130,0) und der sechsmalige Weltcup-Sieger Paschke (127,5+122,0+128,5) sprangen von Beginn an hinterher und schafften es nur mit Mühe in den dritten Durchgang der besten acht Teams. Dort ging es mit mehr Anlauf immerhin noch zwei Plätze nach vorne.
Ganz vorn setzten sich die Österreicher Jan Hörl und Stephan Embacher mit 805,9 Punkten vor Slowenien (758,3) durch, das den frischgebackenen Vierschanzentournee-Sieger Domen Prevc schonte und stattdessen Anze Lanisek sowie nach abgelaufener Sperre den bei der Tournee zweimal wegen irregulärer Anzüge disqualifizierten Timi Zajc aufbot. Platz drei ging an die Polen Kacper Tomasiak und Dawid Kubacki (741,8).
Geiger/Paschke (688,7) lagen umgerechnet 65 Meter hinter Österreich zurück, sortierten sich deutlich hinter der Schweiz (729,5) und knapp vor der Ukraine (686,1) ein.
Bundestrainer Stefan Horngacher hatte nur ein Mini-Team mit nach Zakopane genommen, wo am Sonntag (16.00 Uhr/ARD und Eurosport) noch ein Einzelspringen ansteht. Hoffmann (Knie) und Raimund (Erkältung) hatten gesundheitlich angeschlagen auf einen Start verzichtet.