Para Biathlon: Maier feiert Heimsieg in der Verfolgung
Das deutsche Team präsentiert sich in Notschrei weiter in starker Form.
Die deutschen Para-Biathleten präsentieren sich beim Heim-Weltcup am Notschrei weiter in starker Form. Am zweiten Wettkampftag im Schwarzwald feierte Marco Maier in der Verfolgung einen Heimsieg. Anja Wicker, Johanna Recktenwald und Nico Messinger sicherten sich in ihren Rennen jeweils Rang zwei, Lennart Volkert holte Platz drei.
Maier, der am Donnerstag im Einzel noch das Podium als Vierter verpasst hatte, setzte sich in einem spannenden Finale der stehenden Startklasse gegen den Chinesen Cai Jiayun (+3,4 Sekunden) durch. "Ich bin ziemlich happy mit dem Endergebnis, es war ziemlich knapp", sagte der Gewinner: "Ohne die zwei Fehler wäre es ein lockerer Sieg gewesen."
Messinger musste sich dagegen nach seinem Einzel-Triumph dem Chinesen Yu Shuang knapp geschlagen geben, 4,4 Sekunden fehlten dem Freiburger mit Guide Robin Wunderle zu seinem zweiten Erfolg. Volkert, der am Donnerstag Platz zwei geholt hatte, komplettierte mit Florian Winker das Podium.
Wicker musste sich in der sitzenden Klasse trotz einer fehlerfreien Schießleistung abermals ihrer Dauerkonkurrentin Oksana Masters geschlagen geben. Im Ziel lag die Stuttgarterin, die am Notschrei erstmals in einem neuen Schlitten unterwegs ist, 54,9 Sekunden hinter der fünfmaligen Paralympics-Siegerin aus den USA, die bereits im Einzel erfolgreich gewesen war.
Auch Recktenwald blieb in der Klasse der sehbehinderten Frauen ohne Fehler, Deutschlands Para-Sportlerin des Jahres fehlten mit Guide Emily Weiß 14,1 Sekunden auf Wang Yue aus China. Verfolgungs-Weltmeisterin Leonie Walter erreichte mit Christian Krasmann Platz vier, Linn Kazmaier belegte mit Florian Baumann den siebten Rang.
Am Sonntag beschließen die Sprints den Heimweltcup der deutschen Athletinnen und Athleten. Ab Mittwoch beginnt bereits der Skilanglauf-Weltcup in Finsterau. Saisonhöhepunkt sind die Winterspiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo (6. bis 15. März).