Private Schnappschüsse: Die Royal Family öffnet das Familienalbum

Die britische Königsfamilie im Juni 2017.
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Die britische Königsfamilie im Juni 2017.

© Lorna Roberts/Shutterstock.com

Prinz Philip war Vater, Großvater und Urgroßvater. In Andenken an ihn öffnet die Königsfamilie nun ihre privaten Alben und teilt Bilder, die den Queen-Ehemann umringt von seinen Liebsten zeigen.

So privat gibt es die britische Königsfamilie nur selten zu sehen. Um dem verstorbenen Prinz Philip (1921-2021) Tribut zu zollen, veröffentlichten mehrere Familienmitglieder am Mittwoch Fotos aus dem royalen Familienalbum. Sie sollen an den Ehemann von Queen Elizabeth II. (94) "als Vater, Großvater und Urgroßvater erinnern", schreiben etwa Prinz William (38) und Herzogin Kate (39). Sie teilten mit ihren Followern einen Schnappschuss, der 2015 auf Schloss Balmoral in Schottland aufgenommen wurde.

Das Foto zeigt Prinz Philip und Queen Elizabeth II. zusammen mit Prinz William und Herzogin Kate sowie Prinz George (7) und Prinzessin Charlotte (5). Letztere dürfte zum Zeitpunkt der Aufnahme gerade einmal ein paar Monate alt gewesen sein. Prinz Louis (2), der jüngste Sohn des Paares, war noch nicht geboren.

Auf dem Foto, das die britische Monarchin zu Ehren ihres Mannes veröffentlicht hat, ist Prinz Louis unterdessen zu sehen. Er liegt in den Armen der Queen, während Prinz George und Prinzessin Charlotte neben den beiden posieren. Auch Prinz Philip hat es sich auf dem Sofa gemütlich gemacht. Das royale Paar ist umringt von insgesamt sieben seiner Urgroßenkelkinder: George, Charlotte und Louis sowie Mia Grace (7) und Lena (2), Töchter von Queen-Enkelin Zara Tindall (39), sowie Isla (9) und Savannah (10), Töchter von Queen-Enkel Peter Phillips (43). Das Foto wurde 2018, ebenfalls auf Schloss Balmoral, von Herzogin Kate aufgenommen.

Die besten Bilder von Queen Elizabeth und Prinz Philip:

Prinz Charles erinnert an "geliebten Vater"

Prinz Charles (72) und seine Ehefrau, Herzogin Camilla (73), nennen Prinz Philip indes "geliebten Vater und Schwiegervater". Das Paar hat keine gemeinsamen Kinder. Es veröffentlichte zwei Bilder: Eins zeigt Vater und Sohn 1966 hoch zu Ross bei einem Polo-Spiel. Das zweite entstand während der Hochzeit von Prinz William und Herzogin Kate im Jahr 2011.

Die besten Sprüche von Prinz Philip:

  • "Wo hast du diesen Hut her?", fragte er seine Frau nach deren Krönung am 2. Juni 1953.
  • "Erst fordern alle mehr Freizeit, dann beschweren sie sich, dass sie arbeitslos sind", soll er im Rezessionsjahr 1981 gesagt haben.
  • "Gibt es hier keine männlichen Staatsbeamten? Das ist eine Nanny-Stadt", scherzte er 1983 in San Francisco bei einem Treffen mit der Bürgermeisterin und einigen weiblichen Angestellten der Stadt.
  • "Wenn Sie zu lange hier bleiben, bekommen Sie Schlitzaugen", soll er 1986 in China zu einem britischen Studenten gesagt haben.
  • "Wenn es vier Beine hat und kein Stuhl ist, wenn es zwei Flügel hat und fliegt, aber kein Flugzeug ist und wenn es schwimmt und kein U-Boot ist, werden es die Kantonesen essen", sagte er als WWF-Ehrenpräsident 1986 zum 25-jährigen Bestehen der Organisation.
  • "Ihr Land ist eines der bekanntesten Zentren für den Handel mit vom Aussterben bedrohten Tierarten", erklärte der Prinz 1991 in seiner Dankesrede für einen Umweltschutzpreis in Thailand.
  • "Am Ende verletze ich das Tier, und Hammelfleisch hatten wir auf diesem Besuch weiß Gott schon genug", entgegnete er 1992 in Neuseeland auf die Frage, ob er auch mal ein Schaf scheren wolle.
  • "Der Wasserschaden nach einem Brand ist normalerweise das Schlimmste. Wir versuchen immer noch, Windsor Castle trocken zu bekommen", erklärte er 1993 während des Besuchs der Flugzeugabsturzstelle (1988) in Lockerbie - 1992 brannte es in Windsor Castle.
  • "Früher liefen keine Therapeuten herum, die sich nach jedem Gewehrschuss erkundigten, ob man auch in Ordnung sei. Man hat einfach weitergemacht", sagte er 1995 zum Thema Stressbewältigung für Soldaten in einem TV-Beitrag.
  • "Sie haben es also geschafft, nicht gegessen zu werden?", fragte er einen Studenten, der das Land durchwandert hatte, 1998 in Papua-Neuguinea.
  • "Ihr seht aus wie Draculas Töchter", richtete er sich 1998 an die Schülerinnen der Queen-Anne's-Schule in Reading mit ihren blutroten Uniformen.
  • Im Februar 2001 verlieh Philip in Cardiff den "Duke of Edinburgh Award" - und wurde gefragt, ob es vielleicht mehr Teilnehmer gäbe, wenn der Preis nach jemand anderem benannt wäre. Philip: "Die einen würden trotzdem denken, der Preis ist Quatsch. Und den anderen ist es egal, ob er nach einem mürrischen alten Knacker benannt ist."
  • "Ich wünschte, er würde das Mikrofon zur anderen Seite drehen", sagte die Queen 2001 bei einem Elton-John-Auftritt. Der Prinz ergänzte: "Ich wünschte, er würde es abdrehen."
  • "Werft ihr immer noch Speere aufeinander?", fragte er australische Ureinwohner 2002. Einer soll ihm höflich geantwortet haben: "Nein, das machen wir nicht mehr."
  • "Londons Problem sind die Touristen. Sie verstopfen die Straßen. Wenn wir den Tourismus stoppen könnten, könnten wir die Staus verhindern", mutmaßte Prinz Philip 2002 anlässlich der Diskussion über eine Straßenmaut in London.
  • "Wie um Himmels willen bringen Sie den unter Ihren Helm?", fragte er 2003 einen indischen Polizisten, der auf der Weihnachtsfeier der Königin einen Turban trug.
  • "Wenn ein Mann einer Frau die Autotür öffnet, kann das zweierlei bedeuten: Entweder ist es eine neue Frau oder ein neues Auto", scherzte er 2004 laut seinem Biografen Gyles Brandreth.
  • "Eröffnungs- und Schlusszeremonien sollten verboten werden. Sie sind eine verdammte Plage. Ich habe wirklich genug davon", erklärte er 2006 anlässlich der Olympischen Spielen 2012 in London.
Quelle: spot on news AG
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