Elektroroller im Vergleich

Im Vergleich der fünf Elektro-Sitzroller konnte der Silence S01
aus Spanien die Tester am meisten überzeugen.
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Im Vergleich der fünf Elektro-Sitzroller konnte der Silence S01 aus Spanien die Tester am meisten überzeugen.

 © Silence Urban Ecomobility

ADAC hat fünf 125er E-Scooter getestet und mit gut und befriedigend benotet.

Der ADAC hat fünf Elektroroller für die Führerscheinklasse A1 (125-Kubik-Klasse) verglichen. Dabei wurden die E-Scooter, die besonders in der Stadt immer beliebter werden, auf ihre Alltagstauglichkeit, Ergonomie, Antrieb und Fahreigenschaften getestet.

Auf dem ersten Platz landete der Silence S01, gefolgt von der E-Schwalbe von Govecs und der Piaggio Vespa Elettrica, die gemeinsam auf Platz zwei gelandet sind. Danach kam der beliebte Niu NQi GT und auf dem letzten Platz sieht der ADAC den Trinity Uranus R. Sämtliche Roller bekamen die Note gut und der letzte befriedigend; die ersten drei Modelle im Ranking sind zudem deutlich teurer als die letzten zwei.

S01 mit 90 Kilometern Reichweite

Bei dem Silence S01 ist den Testern besonders die lange Reichweite von 90 Kilometern positiv aufgefallen. Ein dementsprechend 40-kg-schwerer Akku ist bei dem spanischen E-Rollermodell leicht entnehmbar und wird zu einem Trolley, der zum Laden in die Wohnung gezogen werden kann. Auch der kurze Bremsweg und der große Stauraum fielen dort positiv auf. Eine lange Ladezeit, ein großer Wendekreis und ein fehlendes ABS sorgten bei dem Siegermodell allerdings für Minuspunkte.

Die Vespa hat nur eine maximale Geschwindigkeit von 67 km/h, eine Reichweite von 68 Kilometern und einen nicht entnehmbaren Akku. Die Tester lobten bei der Vespa die Fahreigenschaften und den Komfort.

Die E-Schwalbe von Govecs beeindruckte durch die Fahrleistungen, ein ausgewogenes Fahrwerk und optionales ABS. Ohne ABS war der Bremsweg allerdings lang und die Reichweite nur 67 Kilometer.

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