Neuen Basis-Stromer für nicht ganz kleines Geld
Hyundai baut seine Elektroauto-Palette nach unten aus. Zum Ioniq 2, dem Schwestermodell zum Kia EV2, soll auf der IAA in München eine Studie stehen. Erste Erlkönige des Serienmodells drehen ebenfalls bereits ihre Runden.
Der koreanische Autokonzern Hyundai-Kia steigt 2026 mit dem Kia EV2 ins B-Segment der Elektroautos ein. Der Elektrokleinwagen, der bereits im Februar 2026 schon als EV2 Concept vorgestellt wurde, soll gegen Wettbewerber wie den Renault 4, VW ID.2 oder Skoda Epiq antreten. Ergänzend zum Kia-Modell soll im Mutterkonzern Hyundai der Ioniq 2 eingeführt werden. Der reiht sich dann unterhalb des ebenfalls noch ausstehenden Ioniq 3 als Schwestermodell zum Kia EV3 ein.
Mit 400 Volt und 400 km
Ein Conceptcar zum kommenden Ioniq 2 wollen die Koreaner auf der IAA 2025 in München zeigen. Das dürfte vermutlich bereits ziemlich seriennah sein, denn auch erste Erlkönige drehen bereits ihre Testrunden. Die zeigen klar, der Ioniq 2 wird eher ein auf europäische Verhältnisse zugeschnittenes Crossover-Modell, denn ein klassischer Kleinwagen. Und gegenüber dem Schwestermodell EV2 von Kia wird er wohl deutlich weniger SUVig. Die Front des Fünftürers setzt niedriger an und wirkt damit weniger bullig, die Dachlinie verläuft flacher und fällt zu Heck hin ab, was auf eine schräg stehende Heckklappe hindeutet. Durch die Tarnung hindurch sind die für Hyundai typischen Pixel-Leuchten an Front und Heck auszumachen.
Den Unterbau liefert erneut die hauseigene E-GMP-Plattform, allerdings in einer Auslegung mit 400 Volt. Welche Batterien zum Einsatz kommen, ist noch nicht bekannt. Hyundai strebt aber eine Reichweite von rund 400 Kilometern an. Premiere im Ioniq 2 feiert dann auch das neue Softwarepaket Pleos. Das cloudbasierte System soll ein vernetztes Mobilitätserlebnis schaffen.
Gefertigt werden könnte der Ioniq 2 in der Türkei. Als Startpreis visieren die Koreaner rund 30.000 Euro an. Der Marktstart könnte parallel zum Kia EV2 Anfang 2026 erfolgen.