Uni Kassel schafft Fahrrad- und E-Bike-Professur

Radverkehr – auch per Elektrizität unterstützter – steigt in der
Menge der Fahrten wie hinsichtlich der zurückgelegten Strecken. Das
Bild zeigt ein E-Bike des Bike-Sharing-Anbieters Donkey
Republic.
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Radverkehr – auch per Elektrizität unterstützter – steigt in der Menge der Fahrten wie hinsichtlich der zurückgelegten Strecken. Das Bild zeigt ein E-Bike des Bike-Sharing-Anbieters Donkey Republic.

 © Donkey Republic

An der Universität in Kassel kann in Zukunft der Verkehr von Fahrrädern, E-Rollern und E-Bikes studiert sowie erforscht werden. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem Verkehr in ländlichen Regionen.

Finanziert wird die neue und in Deutschland auch neuartige Professur für Radverkehr und Nahmobilität vom Bundesverkehrsministerium. Sie entsteht im Rahmen des Masterstudiengangs Mobilität, Verkehr und Infrastruktur, der Anteile aus Ingenieurwissenschaften, Informatik, Mathematik, Rechts- und Wirtschaftswissenschaften zusammenführt.

Reiner Finkeldey, Präsident der Universität Kassel, erläutert: „ Unsere Universität erweitert mit der Professur ihr Profil durch ein hochaktuelles Nachhaltigkeitsthema. Wir erwarten uns bundesweit wahrnehmbare Forschungsbeiträge, die die Verkehrswende voranbringen werden.“

Schwerpunkt: Sicherheit auf E-Bikes, E-Rollern und zu Fuß

Fahrräder, E-Roller und E-Bikes verursachen derzeit ein geschätztes jährliches Verkehrsaufkommen von 28 Millionen Wegen. 112 Millionen Kilometer werden auf diese Weise momentan im Jahr gefahren. Dieser Wert stieg im Zeitraum von 2002 bis 2017 um 37 Prozent.

Die nun ins Leben gerufene Professur wird Radwege planen, der Verzahnung von Bus und Bahn Vorschub leisten sowie die Sicherheit von Radfahrern, E-Bikern, E-Roller-Fahrern und Fußgängern zu erhöhen versuchen. Das Bundesverkehrsministerium hat dafür knapp eine Million Euro bereitgestellt – für eine Laufzeit von drei Jahren.

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