Alfa Romeo Giulia ETCR Rennwagen

Alfa Romeo Giulia ETCR Romeo Ferraris
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Alfa Romeo Giulia ETCR Romeo Ferraris

 © Romeo Ferraris

Das Rennteam Romeo Ferraris startet mit einer E-Giulia in der ETCR-Serie. Dafür bauen sie eine Giulia in Eigenregie auf Elektroantrieb um und bringen die Limousine auf 671 PS.

Wenn man nicht alles selber macht – wer ab 2020 in einem Alfa Romeo bei der neuen Elektro-Tourenwagen-Serie ETCR starten will, baut sich eben selbst ein entsprechendes E-Modell auf. So hat es das Private Rennteam Romeo Ferraris aus Monza getan und eine E-Version der Sportlimousine Giulia aufgebaut.

500 kW Spitzenleistung

Nun gut, mit Blick auf die Rahmenbedingungen ist nicht gar so viel Kreativität beim Rennwagen-Bau gefragt wie beispielsweise noch Mitte des letzten Jahrhunderts. Der Hersteller selbst liefert hier nur das Grundgerüst. Motor, Getriebe, Akku und einige weitere Teile werden vom Regelwerk der Rennserie selbst vorgegeben. Wie die vorgegebenen Teile in das Chassis gepackt werden, ist wiederum eine Herausforderung für die einzelnen Rennställe. Als Basis ist ein viertüriges Auto vorgegeben. Eine 65-kWh-Batterie sorgt für die nötige Energie. 300 kW Dauer- und 500 kW Spitzenleistung sind ebenfalls vorgegeben. Angetrieben wird die Hinterachse.

Das Rennteam Romeo Ferraris hat Erfahrung mit dem Umbau von Alfa Romeos für den Rennsport. In der TCR-Serie sind sie bereits mit einer Giulietta vertreten. Mit ersten Bildern via Instragram haben die Italiener nun verraten, wie die elektrifizierte Giulia aussehen soll. Landestypisch natürlich in grün, weiß und rot; Rennwagentypisch natürlich mit sattem Flügel am Heck. Im kommenden Jahr startet die ETCR mit vier Rennen, geplant ist aber eine steigende Zahl von Events in den Folgejahren. Neben der Giulia wird auch eine elektrifizierte Version den Hyundai Veloster N an den Start gehen und Cupra ist ebenfalls mit von der Partie.

Quelle: 2019 Motor-Presse Stuttgart
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