ACM Biagini Passo (1993): Mix aus Golf Country und Golf I Cabrio

Dieses Auto steht wirklich nicht an jeder Ecke.
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Dieses Auto steht wirklich nicht an jeder Ecke.

© Cafe Racer SSpirit

ACM baute etwa 65 Biagini Passo. Das SUV-Cabrio mit Technik vom Golf Country ist also extrem selten und im Prinzip ein Vorläufer des offenen T-Roc.

Dieses Auto steht wirklich nicht an jeder Ecke: Nur 25 Biagini Passo soll es weltweit noch geben. Das Gelände-Cabrio entstand zwischen 1990 und 1993 bei dem italienischen Hersteller ACM aus dem Antrieb des Golf Country, dem umgebauten Verdeck des Golf I Cabrio und eigens angefertigten Blechen. Scheinwerfer und Blinker stammen gut erkennbar vom Fiat Panda, die Seitenblinker vom Fiat Ritmo und die Rückleuchten vom Opel Kadett D. Vom Prinzip her ist der Passo also eine Art Golf Country Cabrio und damit konzeptionell eine Art offener T-Roc der 1990er-Jahre.

Mix aus Golf Country und Golf Cabrio

Den 1,8-Liter-Motor samt permanentem Allradantrieb mit Viscokupplung stammt vom Golf Country. Den 98 PS starken EA 827 kennen Fahrer des Golf I Cabrio ebenso wie die Türen oder den Überrollbügel. Auch die Dichtungen des Verdecks stammen von diesem offenen VW. Anders als beim Golf Cabrio öffnet die Heckklappe nach unten. Zusätzlich ist am Heck ein Reserverad angebaut. Das verleiht dem Cabrio zusammen mit den Kunststoff-Radläufen und dem vorderen Rammschutz eine kernige Geländewagenoptik.

Leiterrahmen und einige Bleche fertigte ACM eigens für den Passo an, legte dabei jedoch laut diversen Quellen eher wenig Wert auf Rostschutz. Die kolportierte Überlebensquote von 25 Exemplaren scheint vor diesem Hintergrund relativ hoch zu sein. Der Hersteller selbst hat den Passo übrigens nicht überlebt; ACM ging 1993 pleite.

Stolzer Preis: 18.600 Euro

Ein Passo steht aktuell in Spanien zum Verkauf. Der Händler Cafe Racer SSpirit (schreibt sich tatsächlich so!) im zwischen Bilbao und Biarritz gelegenen Donostia-San Sebastian bietet das Unikum an. Stolze 18.600 Euro soll der VW-Aufschnitt kosten. Die Laufleistung ist mit 139.000 Kilometern angegeben. Das Auto stammt laut Händler aus zweiter Hand, verfüge über eine gültige technische Untersuchung und sei in einem guten Erhaltungszustand. Mängel oder Rostschäden sind auf den Bildern nicht zu entdecken.

Quelle: 2021 Motor-Presse Stuttgart
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