BMW X3 G01 und X3 M Competition F97 Facelift 2021: Größere Niere, stärkerer M, schlaueres iDrive

BMW X3 G01 und X3 M Competition F97 Facelift 2021: Größere
Niere, stärkerer M, schlaueres iDrive
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BMW X3 G01 und X3 M Competition F97 Facelift 2021: Größere Niere, stärkerer M, schlaueres iDrive

© BMW

BMW strafft zum Facelift des X3 Optik und Angebot. Die Benziner bekommen 48-Volt-Technik, das iDrive neue Funktionen und der M 50 Nm mehr.

Mit einem Facelift geht der seit Oktober 2017 angebotene Mittelklasse-SUV BMW X3 in die zweite Hälfte des Produktzyklus. Eine neu gestaltete Front- und Heckpartie, ein gestrafftes Angebot an Ausstattungen, mild hybridisierte Benzinmotoren mit 48-Volt-Technik sowie ein schlaueres iDrive mit neuem Betriebssystem sind die Hauptmerkmale der BMW-intern als Life Cycle Impuls (LCI) bezeichneten Maßnahmen. Gleichzeitig erhält das sportliche Topmodell X3 M Competition einen stärkeren Motor mit 50 Newtonmetern mehr Drehmoment. Neue Farben stehen für alle Modelle zur Verfügung. Ähnliche Änderungen gelten auch für das Coupé-Schwestermodell X4.

Kantigere Front mit flacheren Leuchten

Zehn Millimeter flachere Scheinwerfer, die etwas größere Niere mit einteiligem Rahmen und vertikale Lufteinlässe in der Frontschürze sind die Merkmale, anhand derer das Facelift vom bisherigen Modell unterscheidbar ist. LED-Scheinwerfer sind serienmäßig, Laserlicht mit bis zu 650 Meter Reichweite kostet Aufpreis. Am Heck sind die Voll-LED-Rückleuchten und die Heckschürze neu gestaltet – auch hier wirkt das LCI-Modell etwas kantiger.

Benziner und Diesel mit 48-Volt-Mildhybrid

Seit September 2019 war der X3 xDrive 30e mit einem Plug-in-Hybridantrieb verfügbar. Nun bekommen außerdem alle Benzinmotoren einen 48-Volt-Startergenerator. Bei den Dieselmodellen wurde die Technik schon 2020 eingeführt. Der Mildhybrid verfügt über einen Akku, der geladen wird, wenn der Fahrer vom Gas geht, und einen 8 kW starken Elektromotor, der diese Energie zum Boosten nutzen kann, wenn der Fahrer Gas gibt.

Sieben Motoren stehen zur Verfügung – alle sind serienmäßig mit Allradantrieb und Achtstufenautomatik kombiniert. Die Leistung der drei Benziner reicht von 184 PS im 20i bis 360 PS im M40i. Die drei Diesel 20d, 30d und M40d leisten 190, 258 und 340 PS. Dazu kommt der Plug-in-Hybrid 30e, dessen Antriebsstrang aus einem Zweiliter-Vierzylinder-Turbobenziner und einer 41-kW-Elektromaschine besteht. Ihre Systemleistung von 292 PS übertragen sie auf alle vier Räder. Mit vollgeladenem Lithium-Ionen-Akku fährt der Hybrid bis zu 50 Kilometer elektrisch.

M Competition mit 50 Nm extra

Mit 650 statt 600 Newtonmeter Drehmoment tritt der Dreiliter-Biturbo im X3 M Competition künftig messbar kräftiger an: 3,8 Sekunden gibt BMW für den Spurt von null auf 100 km/h an – drei Zehntel weniger als bisher. Wie bisher wird bei 250 km/h abgeregelt. Mit dem optionalen M Driver’s Package steigt die Höchstgeschwindigkeit auf 285 km/h.

Der intern S58 genannte Reihensechszylinder bekommt die geschmiedete Kurbelwelle aus dem M3-Motor. Reduziert die rotierenden Massen und erhöht die Drehfreude. Ebenfalls aus dem M3 (und dem M4) bekannt: Die neue Bedieninsel auf der Mittelkonsole mit Drivelogic-Wippe am Wählhebel zum Umschalten der Schaltcharakteristik des Achtstufen-Automatikgetriebes. Getriebe und Motor temperiert je ein Ölkühler. Ein Strebenpaket versteift die Karosserie und präzisiert so das Handling.

Neu und M-exklusiv sind das Instrumentendisplay mit M-View aus dem M8, das 21-Zoll-Schmiederad 892M sowie die M-Lackierungen Brooklyn Grau, Marina Blau, Sao Paulo Gelb und die Individualfarbe Frozen Marina Bay Blue.

iDrive mit BMW Operating System 7

Das BMW-Bediensystem iDrive wird schlauer: Es basiert auf dem Operating Systsem 7 und integriert künftig mit Android Auto auch Smartphones, die nicht von Apple sind. Updates kommen per Smartphone oder im Auto integrierter Mobilfunkkarte over-the-air (OTA) und mit dem Intelligent Personal Assistant können aus der Ferne die Fenster geöffnet oder geschlossen, die Klimaanlage reguliert oder der Modus des Fahrerlebnisschalters gewechselt werden.

Weltpremiere haben die neuen X3 und X4 am 27. August auf der Chengdu Motor Show in China. Ab August 2021 werden die Facelift-Modelle im US-Werk Spartanburg produziert, anschließend beginnt die Markteinführung. Zur IAA in München (7. bis 12. September 2021) ist die Europapremiere geplant.

X3 M kostet 1.900 Euro mehr

Die Preise für den X3 M Competition sind schon bekannt: Das sportliche Topmodell kostet mindestens 97.600 Euro. Das sind 1.900 Euro mehr als bisher. Auch das Basismodell 20i wird teurer, die Preise beginnen bei 51.100 Euro.

Quelle: 2021 Motor-Presse Stuttgart
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