Die 12 schönsten Stellplätze auf Fehmarn: Spätsommerurlaub auf der Ostseeinsel

Reichlich Sonne, Top-Strände, jede Menge Angebote für
Aktivurlauber und gute Stellplätze – die Ostseeinsel Fehmarn ist
ein tolles Urlaubsziel.
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Reichlich Sonne, Top-Strände, jede Menge Angebote für Aktivurlauber und gute Stellplätze – die Ostseeinsel Fehmarn ist ein tolles Urlaubsziel.

© Carolin Thiersch

Reichlich Sonne, Top-Strände und jede Menge Angebote für Aktivurlauber – die Ostseeinsel Fehmarn ist ein tolles Urlaubsziel. Plus: Die 12 schönsten Stellplätze auf der Urlaubsinsel.

Es hat etwas vom Reisen aus Kindertagen, wenn die Vorfreude mit jedem Kilometer steigt, weil man die ersten Umrisse des Ziels schon in der Ferne sieht. Sie ist auch wirklich kaum zu übersehen, die Fehmarnsundbrücke, die Deutschlands drittgrößte Insel mit dem Festland verbindet und von den Einheimischen liebevoll "Kleiderbügel" genannt wird. Spätestens wenn man dann zwischen Himmel und Meer über die Brücke gerollt ist, frische Seeluft durchs Mobilfenster strömt, die Sonne strahlt (rund 2000 Stunden im Jahr!), weite Wiesen in sattem Grün leuchten und womöglich Fehmarns Rapsfelder in voller Blüte stehen, dann kommt das totale Urlaubsgefühl auf. Klar, dass diese Insel so viele Fans hat.

Die erste Station auf Fehmarn ist für viele die gemütliche Hauptstadt Burg. Hier gibt es große Supermärkte, in denen wir uns mit ausreichend Urlaubsproviant versorgen. Dann lockt aber auch schon mit Macht die kompakte, wunderschöne Altstadt samt einem großen Parkplatz mit extra ausgewiesenen Reisemobil-Plätzen.

Der Verkehr rattert über das Kopfsteinpflaster der Hauptstraße, die von gemütlichen Restaurants und Läden gesäumt ist. An diversen Eisdielen bilden sich Schlangen, uns ziehen aber eher typische heimische Lokale an, etwa das Fehmaraner Tee & Kaffee Kontor in der ruhigen Ostertwiete. Hier auf der Terrasse lohnt es sich auf jeden Fall zu sündigen, neben einer Vielzahl von Tee- und Kaffeespezialitäten gibt es eine große Auswahl an selbstgemachten Kuchen – hervorragend.

Stellplätze am Strand, am Hafen oder am Bauernhof

Die ersten Nächte verbringen wir auf Stellplätzen nah bei den schönen Stränden der Südküste, die man mit ihrem weißen Sand und dem Dünengras so eher an der Nordsee vermuten würde. Vom Steg lassen wir die Füße baumeln, warten gespannt, ob der Angler fette Beute macht, während die Sonne in einem spektakulären Orange-Rot hinter der Insel untergeht.

Weiter führt die Tour gen Norden. Wir passieren kleine Häfen, sehen Fischer, die ihren Fang sichern, und beobachten Segler dabei, wie sie ihr Schiff für den Ausflug takeln. Fahren entlang von Rapsfeldern, Pferdeweiden, kleinen Wäldchen und durch beeindruckende Alleen. So vielfältig, wie die Natur hier ist, so vielfältig ist auch die Auswahl an Stellplätzen für unser Reisemobil. Egal ob nah bei Stadt oder Strand, am Yachthafen oder Bauernhof, mit Campingplatz-Anschluss oder auch mal nur auf einem einfachen Parkplatz, überall sind wir hier gut untergekommen.

Für Naturfreunde ist Fehmarn ein Traum. So sollte man unbedingt dem Nabu-Wasservogelreservat in Wallnau an der Westküste einen Besuch abstatten. Da sich hier die Zugwege von Wasser- und Landvögeln kreuzen, können rund 250 Vogelarten beobachtet werden. An der Südwestspitze steht der stattliche Flügger Leuchtturm, der besichtigt werden kann, toller Rundumblick garantiert. Ganz in der Nähe erinnert ein Jimi-Hendrix-Gedenkstein an den Auftritt des Rockmusikers beim "Love-and-Peace-Festival", das 1970 auf Fehmarn über die Bühne ging.

Und sonst? Wassersportler kommen hier voll auf ihre Kosten. Fehmarn gilt als Top-Location für Kite- und Windsurfer, da es für jede Windrichtung ein passendes Revier gibt. Viele dieser Regionen, beispielsweise Orther Reede oder Burger Binnensee, eignen sich wegen ihres Flachwassers bestens für Anfänger. Außerdem ist das platte Fehmarn die Fahrradinsel schlechthin, Steigungen sind weitgehend Fehlanzeige. Wer kein eigenes Bike dabei hat, der findet genügend Leihstationen. Bevor es mit der Radtour losgeht, sollte man aber immer die alte Küstenregel beachten: Gestartet wird gegen den Wind – damit die Puste für den Rückweg ausreicht.

Die Stellplätze im Überblick

Quelle: 2020 Motor-Presse Stuttgart
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