Elektro-Kleinwagen auch von Audi (2023)

In Las Vegas bei der CES durften wir jetzt aber auch im
Innenraum des Concept Cars Platz nehmen, eine Runde autonom fahren
und erleben, was sich Audi unter einem Wellbeing-Bereich
vorstellt.
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In Las Vegas bei der CES durften wir jetzt aber auch im Innenraum des Concept Cars Platz nehmen, eine Runde autonom fahren und erleben, was sich Audi unter einem Wellbeing-Bereich vorstellt.

© Audi

Audi wird auf der Einstiegsbasis des Modularen Elektrobaukastens auch einen Kleinwagen anbieten. Dazu nutzt die VW-Marke aus Ingolstadt den „MEB Entry“-Plattform, die von Seat entwickelt wird.

Bisher sollten allerdings nur Kleinwagenmodelle von Seat, Skoda und VW sowie VW China auf dem kleinen MEB aufbauen. Diese Plattform ist ein Ableger des bekannten MEB, die jedoch nach unten nicht weiter skalierbar ist. Der fixe Radstand lässt sich nicht kürzen, da hier Platz für die Batterien vorgesehen ist. Selbst in der kleinsten Konfiguration von 48 kWh wäre der Akku für das Kleinwagensegment überdimensioniert.

Kleinwagen auch als Crossover

Daher ist Seat beauftragt, diese Elektroautoplattform für Fahrzeuge bis zu einer Länge von rund vier Metern zu entwickeln. Entsprechend sollen in Zukunft – geplant ab 2023 – Elektroableger von VW e-Up, Seat Mii Electric und Skoda Citigo iV an den Start gehen, ggf. auch als Crossover-Versionen, um dem SUV-Boom Geltung zu tragen.

Bisher außen vor: Audi. Doch auch die Ingolstädter werden auf der Kleinwagen-Plattform einen kleinen E-Tron aus der Taufe heben. Da die Individualisierung auf der Plattform denkbar begrenzt ist, dürfte sich ein entsprechender Premium-Kleinwagen von Audi über die Ausstattung und unter Umständen über die Leistung von den konzerninternen Konkurrenten unterscheiden.

Audi A2 E-Tron teuerer als Seat-, Skoda- und VW-Derivate

Einen Ausblick könnte hier das Design des Audi AI:ME geben (siehe Fotoshow) – die autonome Elektrostudie wurde auf der Shanghai Autoshow 2019 präsentiert, fällt jedoch mit 4,30 Meter recht lang aus.

Auch über den Preis ist eine Differenzierung möglich. Während die drei E-Modelle von VW, Seat und Skoda unter 20.000 Euro kosten werden, dürfte der Audi diese Marke erreichen. Wie dieses Modell dann in der Serien-Version heißen wird, ist unklar. E-Tron wird vermutlich im Namen auftauchen. Bei VW sind ID.1 für den Kleinen vorgesehen, ID.2 für die Crossover-Version. Fraglich, ob Audi den Namen A1 E-Tron reaktiviert, oder den legendären A2 wieder aus der Versenkung holt.

Quelle: 2020 Motor-Presse Stuttgart
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