Nein, das ist kein Schnäppchen

Bugatti fertigt den Chiron im Atelier Molsheim.
Bild 1 von 53

Bugatti fertigt den Chiron im Atelier Molsheim.

© Bugatti

Leider ist der Rapper „50 Cent“ gemeint, und kein Sonderangebot. Der Musiker hat seine Sammlung nun um einen Chiron bereichert.

50 Cent und Bugatti hört man selten in einem Satz – klar, der automobile Superlativ bewegt sich preislich auch in Regionen, die von Cent-Beträgen so weit weg sind, wie unser Klimapaket von Effizienz. Doch in diesem speziellen Fall gehen 50 Cent und Bugatti ganz gut zusammen, denn es handelt sich natürlich um den Rapper mit dem bürgerlichen Namen Curtis James Jackson der Dritte, und nicht um einen Geld-Betrag.

Schade eigentlich, doch dem Musiker gönnt man so ein Auto doch auch von Herzen, oder? Für drei Millionen Dollar hat er sich ein sehr potentes Weihnachtsgeschenk gemacht. Auf seinem Instagram-Profil hat 50 Cent seine mehr als 25 Millionen Follower über die Neuanschaffung informiert. In dem kurzen Video erkennt man das Karbon-Finish und die blauen Akzente.

Der krasse Fuhrpark von 50 Cent

Dass Curtis Jackson ein Faible für Autos hat, zeigt auch der Blick in die ohnehin bereits gut gefüllte Garage. Dort finden sich extravagante Kreationen wie ein Pontiac G8 mit dem Motor einer Corvette Z06, ein goldener Bentley Mulsanne, ein Maserati MC12, ein komplett schwarzer Rolls-Royce Phantom nebst regenbogen-farbener Drophead-Version, ein Rolls-Royce Ghost, ein neonblauer Lamborghini Murcielago, ein gelber Ferrari Enzo, ein Ferrari FF, ein Range Rover und der für die USA obligatorische Chevy Suburban. Und in Mitten dieses überbordenden Luxus steht außerdem ein Suzuki Kizashi Sport. Klingt komisch, ist aber so.

Alles in allem ist die Fahrzeugauswahl ziemlich europäisch geraten, was uns nun nicht sonderlich überraschen sollte. Achja, Bugatti-Kunde war 50 Cent ohnehin schon, denn auch einen Veyron besitzt der wohlsituierte Musiker. Schauspieler Samuel L. Jackson soll einmal gesagt haben: „Würde man Lehrern so viel Geld bezahlen wie Rappern, hätten wir schlauere Leute und nicht so viel miserable Musik.“ Wobei man sich an das Bild von einem Rapper in einer Luxus-Limousine bereits gewöhnt hat. Einen Erdkunde-Lehrer in einem Supersportwagen kriegt man da irgendwie schwerer vor sein inneres Auge.

Quelle: 2019 Motor-Presse Stuttgart
Top-Themen
Das Formel-1-Feld der Saison 2020 kam in Barcelona erstmals zu gemeinsamen Testfahrten zusammen. Wir zeigen Ihnen die ...mehr
Der chinesische Technologiekonzern Techrules hat seine selbstentwickelte Micro-Turbine zur Serienreife entwickelt.mehr
VW enthüllt die fünfte Generation des Caddy. Aus dem Nutztier wird ein smartes Vielzweckfahrzeug mit Technik aus dem ...mehr
Anzeige