Neues Scheinwerfer-Patent von Ford: Individualisierbare Lichtgrafiken

Neues Scheinwerfer-Patent von Ford: Individualisierbare
Lichtgrafiken
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Neues Scheinwerfer-Patent von Ford: Individualisierbare Lichtgrafiken

© Ford / Patrick Lang

Laut der Onlineplattform Carbuzz sind Patent-Zeichnungen aufgetaucht, die zeigen, dass Ford an individualisierbaren Scheinwerfern arbeitet.

Wer beim Würfeln in der Spielhölle zwei Einsen aus dem Becher schüttelt, ruft nicht selten laut "Snake Eyes". Möglicherweise geht Ihnen dieser Ausruf künftig auch über die Lippen, wenn Sie auf einen neuartig individualisierten Mustang Shelby GT500 treffen, der das prominente Schlangen-Logo in seinen Scheinwerfern trägt. Laut Carbuzz hat Ford beim amerikanischen Patentamt (United States Patent and Trademark Office, USPTO) eine Idee eingereicht, die individualisierbare Scheinwerfer beschreibt. Damit könnten künftig statt schnöder Lichtpunkte auch kleine Bildchen, Smileys oder Logos in die Leuchtgrafik integriert werden.

Wie ein Dia-Projektor

Dass die Formen der LED-Leuchten zeitgenössische Fahrzeuge heute schon oft zweifelsfreier identifizieren als das Emblem des jeweiligen Herstellers selbst, ist kein Geheimnis. Viele Autobauer bemühen sich um Abgrenzung zur Konkurrenz. So präsentierte Mercedes jüngst mit der neuen S-Klasse beispielsweise das "Digital Light", das in der Lage ist, Informationen wie etwa die Fahrzeugspur auf die Straße zu projizieren. Beim BMW X5 zählt gar die gesamte Niere offiziell zu den Scheinwerfern, da in Deutschland eine Illumination derselben sonst rechtlich nicht zulässig wäre. Sie sehen schon: Mit Licht und dessen Wirkung zu spielen, scheint schwer im Trend zu liegen.

Kein Wunder also, dass auch Ford sich um Innovationen bemüht. Anhand der Skizzen darf man sich das System in etwa wie einen Dia-Projektor vorstellen. Einfach gesagt können über eine kleine Klappe wechselnde Schablonen in den Scheinwerfer gesetzt werden, die dann von außen als neue Lichtgrafik sichtbar sind. Ob damit wirklich die Idee verfolgt wird, dass die Kunden sich eigene Lichter gestalten, ist zweifelhaft. Der wahrscheinlichere Grund dürfte eine Art von Gleichteilpolitik sein, dank der sich beispielsweise Sportmodelle wie ein ST von der Serienversion abgrenzen lassen, indem vergleichsweise einfach eine andere Lichtgrafik eingebaut wird. Der Scheinwerfer an sich bleibt dabei ja der gleiche. Die Idee, mit den Lichtern des eigenen Autos Schabernack zu treiben, wäre trotzdem irgendwie reizvoll. Wenn Sie es etwas weniger albern haben möchten, können Sie sich auch gerne in unserer Übersicht über aktuell verfügbare Nachrüst-LED-Scheinwerfer informieren.

Quelle: 2021 Motor-Presse Stuttgart
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