Nikola Badger

Nikola bringt im September 2020 den Elektro-Pickup Badger.
Bild 1 von 7

Nikola bringt im September 2020 den Elektro-Pickup Badger.

© Nikola

Der US-Anbieter Nikola will neben seinen Elektro-Lkw auch ins Geschäft mit elektrischen Pickups einsteigen. Der Nikola Badger soll bereits im September 2020 kommen.

Gerade erst hat Nikola bekanntgegeben zusammen mit Iveco in Ulm Lkw mit Elektro- und Wasserstoffantrieb in Serie zu bauen, da schieben die Amerikaner schon das nächste Elektromodell nach. Mit dem Badger will Nikola in den Markt der elektrisch angetriebenen Pickups einsteigen. Bereits im September 2020 soll das Modell auf den Markt kommen und in Zusammenarbeit mit einem großen Automobilhersteller gefertigt werden. Wer das sein wird, will Nikola demnächst verraten.

Über 900 Kilometer Reichweite

Die jetzt veröffentlichten ersten Eckdaten beeindrucken. Die maximale Reichweite soll bei 965 Kilometer liegen. Dazu kombiniert Nikola den elektrischen Antriebsstrang mit einer 160 kWh großen Litghium-Ionen-Batterie, Superkondensatoren und einer 120-kW-Brennstoffzelle als Range Extender, die mit ihrem acht Kilogramm Wasserstoffvorrat für eine Verdoppelung der Batteriereichweite sorgt. Der Badger soll aber auch in einer rein batterieelektrischen Variante angeboten werden. Die Spitzenleistung soll bis zu rund 920 PS betragen, als Dauerleistung bleiben davon immerhin noch bis zu 460 PS übrig. Und als maximales Drehmoment werden bis zu 1.330 Nm in Aussicht gestellt. Natürlich darf der Badger auch mit einer ordentlichen Spurtzeit punkten. Auf 60 mph (96 km/h) soll es aus dem Stand in 2,9 Sekunden gehen. Ausgerüstet mit einem Allradantrieb soll die Anhängelast bei rund 3,6 Tonnen bei bis zu 30 Prozent Steigung liegen. Zudem können an der 15-kW-Bordsteckdose rund 12 Stunden lang externe Elektrogeräte betrieben werden. Ideal für den Baustelleneinsatz.

Fünfsitzer mit Doppelkabine

Der 5,89 Meter lange, 2.18 Meter breite und 1,87 Meter hohe Nikola Badger kommt mit einer klassischen Doppelkabine, fünf Sitzplätzen und vier Türen. Dahinter schließt sich eine Ladefläche an. Eine große Bodenfreiheit und kurze Überhänge bürgen für Geländetauglichkeit. In den verbreiterten Radläufen stecken grob profilierte Geländereifen. An den Flanken zeigen sich robuste Trittbretter. Die Beleuchtung ist mit LED-Technik ausgeführt.

Im Cockpit dominieren ein großes Display hinter dem Lenkrad sowie ein noch größerer Touchscreen mittig auf der Armaturentafel. Fahrer und Beifahrer werden durch eine große Mittelkonsole getrennt.

Quelle: 2020 Motor-Presse Stuttgart
Top-Themen
Rolls-Royce, Lotus und Jaguar: So manches britische Modell steht in den deutschen Neuzulassungs-Charts kurz vorm Brexit.mehr
Obwohl noch letzte Genehmigungen fehlen, begann Tesla in Grünheide bereits, die ersten Bäume zu fällen. Und nutzt dazu ...mehr
Ex-Formel-1-Fahrer und TV-Experte Nico Rosberg analysiert die Lage bei Ferrari - Sebastian Vettel kann er sich in ...mehr
Anzeige