VW-Werk Hannover: Tschüss Amarok, hallo T7 und ID.Buzz

VW-Werk Hannover: Tschüss Amarok, hallo T7 und ID.Buzz
Bild 1 von 49

VW-Werk Hannover: Tschüss Amarok, hallo T7 und ID.Buzz

© VW

VW Nutzfahrzeuge hat die Urlaubszeit Ende Juli bis Mitte August 2020 genutzt, um das Werk in Hannover zu modernisieren und auf die Fertigung neuer Modelle umzurüsten.

So wurde die Anlagen für den Karosseriebau, die Lackiererei und die Montage für den VW Amarok demontiert. An dieser Stelle fertigt VW künftig Teile für den elektrischen Bus, der noch unter dem Studien-Namen ID. Buzz firmiert. Insgesamt ist alleine diese Fertigungsfläche 34.000 Quadratmeter groß.

Neben der ID.Buzz-Produktion wurden auch die Anlagen für den neuen VW Bus T7 (ungetarnte Erlkönige in unserer Fotoshow) aufgebaut und in Betrieb genommen. Sie umfasst Karosseriebau, Lackierung und Montage des neuen Multivan. Auf gemeinsamen Fertigungslinien laufen ab 2021 die Produktion für den T6.1 und den T7 mit Verbrennungsmotoren und Hybrid-Antrieben.

Neue Anlage für Bi-Color-Lackierungen

Des Weiteren hat VW in Hannover die Fördertechnik innerhalb der Lackiererei zur Integration des neuen Multivan sowie in der Montage als Voraussetzung für die ID. Buzz Integration angepasst. Dazu haben sie auch noch eine neue Bi-Color-Lackieranlage für die T-Familie und den elektrischen Bus aufgebaut.

Neben diesen Maßnahmen wurde zudem noch im Presswerk einen alte Pressstraße demontiert. Dadurch will VW über die gesteigerte Energieeffizienz der noch bestehenden Anlagen "PXL" und "Pressstraße 100" im Jahr 4.200 Tonnen CO2 einsparen.

Insgesamt wurden in der Umbauphase über 500 Einzelmaßnahmen umgesetzt. Im Bereich der Fahrzeugproduktion beschäftigt VW im Werk Hannover über 2.000 Personen.

Amarok nur noch aus Argentinien – ID.Buzz als e-Samba?

Der VW Amarok wird seit Mai 2020 nur noch in Argentinien gebaut. Im Werk in Hannover liefen 2019 mit knapp 72.500 Einheiten ein Drittel aller Amarok weltweit vom Band. Erst ab 2022 baut VW zusammen mit Partner Ford eine Nachfolgemodell.

Der VW T7 wird noch 2020 vorgestellt, von ihm sollen in fünf Jahren lediglich 25.000 Einheiten entstehen. Der Hintergrund: Gleichzeitig bietet VW den T6.1. als Nutzfahrzeug und als California weiter an. Der VW T7 kommt mit konventionellen Antrieben und als Hybrid-Version und basiert auf dem Modularen Querbaukasten (MQB) des VW-Konzerns. Der bietet unter anderem das 48-Volt-Bordnetz, Update-Möglichkeiten für die Elektronik-Architektur und den Modularen Infotainmentbaukasten. Eine rein elektrische Version des T7 gibt es nicht – dafür springt der VW ID. Buzz ein. Der Elektro-Bus hat noch keinen fixen Namen, unlängst hatte VW sich jedoch den Namen e-Samba schützen lssen.

Quelle: 2020 Motor-Presse Stuttgart
Top-Themen
Der niederländische Lkw-Produzent DAF hat die komplett neu entwickelte Schwer-Lkw-Generation XF vorgestellt und deren ...mehr
Fast 400 Prozent Zuwachs für die Stromer im Mai. Licht und Schatten bei Tesla, starker Auftritt von drei Neuzugängen.mehr
Nachfolger des Bulli: Der VW T7 Multivan kommt in der zweiten Jahreshälfte 2021 auf den Markt. Wie viel VW Bus steckt ...mehr
Anzeige
gekennzeichnet mit
JUSPROG e.V. - Jugendschutz
freenet ist Mitglied im JUSPROG e.V.