Luxushardware damals: Die 8 teuersten Desktop-PCs

Luxushardware damals: Die 8 teuersten Desktop-PCs
Alt und gammelig, aber: Wir haben für Sie die acht teuersten Computer der Geschichte zusammengestellt!
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Luxushardware damals: Die 8 teuersten Desktop-PCs

Alt und gammelig, aber: Wir haben für Sie die acht teuersten Computer der Geschichte zusammengestellt!

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Computer, das sind diese teuren Kisten - dieses Motto galt viele Jahre ohne Ausnahme. Wir zeigen die 8 teuersten Desktop-Computer der Computergeschichte.

Neue Technologien sind selten zum Schnäppchenpreis zu haben. Das galt besonders für die komplexen Computersysteme, die vor allem in ihrer Anfangszeit nicht nur riesig, sondern auch ebenso teuer waren. Von den Anfängen der Desktop-PCs präsentieren wir quer durch die Computergeschichte die teuersten Systeme aller Zeiten. Unsere Zeitreise beginnt mit einer aus heutiger Sicht mehr als simplen Addiermaschine aus Italien.

  • Programma 101 (1965)
    Tatsächlich handelte es sich beim Programma 101 weniger um einen PC, wie wir ihn heute kennen, als um eine Art "Supertaschenrechner", der sich zusätzlich programmieren ließ. Diese Fähigkeiten waren begehrt: Die NASA erwarb einige der Rechner für Landeberechnungen der Apollo 11 auf dem Mond. Der Rechner kostete damals 3.500 US-Dollar, nach heutigem Kurs entspricht das 24.000 US-Dollar. Den Status "teuerster Rechner seiner Zeit" verdiente sich der Programma 101 aber fast schon zu leicht: Es gab schlicht keine Konkurrenz.
  • IBM Portable Computer (1975)
    Die auch heute noch bekannten "International Business Machines", IBM, brachten im Jahre 1975 einen verblüffend mobilen Computer auf den Markt. Der Portable Computer passte in einen Koffer und wog knapp 27 Kilogramm, IBM vermarktete den Rechner als kleinsten Mini-Computer seiner Zeit. Integriert waren bereits ein 5-Zoll-CRT-Bildschirm und ein Kassettenlaufwerk für 204 Kilobyte Daten (pro Kassette). Mit 64 Kilobyte RAM kostete der "Mini" 19.975 US-Dollar, was heute etwa 88.000 US-Dollar entsprechen würde.
  • Cromemco System Three (1979)
    Die kalifornische Computerschmiede Cromemco brachte 1979 mit dem System Three einen für damalige Verhältnisse luxuriös ausgestatteten PC auf den Markt. 512 Kilobyte RAM, eine externe Festplatte mit sagenhaften 5 Megabyte Kapazität und ein Z80-Prozessor steckten unter der Haube, programmieren ließ sich System Three mit Fortran IV oder Z80 Basic. Der Preis lag bei 12.495 US-Dollar, was heute einem Preis von 36.000 US-Dollar entspräche.
  • Apple Lisa (1983)
    Mit Lisa führte Apple Maussteuerung und eine grafische Benutzeroberfläche in die zuvor sehr schmucklose Computerwelt ein, was vor allem den Mainstream-Markt ansprechen sollte. Ein Motorola-Prozessor mit 5 Megahertz, 1 Megabyte RAM und 5 Megabyte Festplattenspeicher sorgten für Leistung. Daten konnten auf einer Floppy mit 871 KByte Kapazität gespeichert werden. Mit dabei war bereits ein 12-Zoll-Monitor, monochrom. Der Preis betrug 9.995 US-Dollar, was heute etwa 24.000 US-Dollar entsprechen würde.
  • Osborne Vixen (1985)
    Der Vixen war einer der ersten (tatsächlich) transportablen Computer mit integriertem 7-Zoll-Bildschirm. Er ließ sich zusammenklappen und dank Handgriff transportieren. Im Inneren arbeitete ein 4-MHz-Prozessor mit 64 KByte RAM, Daten wurden dank zwei Floppy-Laufwerken gespeichert und gelesen. Installiert war neben Office-Programmen auch ein Adventure-Spiel. Optional war der Vixen mit einer 10-Megabyte-Festplatte zu haben - der Preis ohne das Laufwerk betrug 2.800 US-Dollar, heute wären es umgerechnet 6.200 US-Dollar.
  • Apple Macintosh Portable (1989)
    Apples erster portabler Mac nutzte eine 16-MHz-CPU von Motorola, 1 MByte RAM (erweiterbar auf 9 MByte) und eine 40-MByte-HDD. Integriert war ein Monochrombildschirm mit 640x400 Pixeln, optional gab es ein 9600-Baud-Modem. Der Preis lag bei 6.500 US-Dollar (heute: 12.500 US-Dollar).
  • RISC PC (1994)
    Die britische Firma Acorn brachte diesen ungewöhnlich aussehenden PC 1994 auf den Markt. Im Inneren arbeitete ein Vorgänger der heutigen Smartphone-Prozessoren mit ARM-Architektur, die CPU ließ sich dank eines zweiten Sockels sogar erweitern. Mit dabei: 420 MB Festplattenspeicher und ein 17-Zoll-Display. Der Preis lag bei 3.000 US-Dollar (heute wären es etwa 5.000 US-Dollar).
  • Dell Dimension XPS T600 (1999)
    Ende der 1990er Jahre sanken die Preise für Desktop-PCs, während das Angebot immer besser wurde. Dell veröffentlichte 1999 mit dem Dimension XPS T600 eines der teuersten Modelle seiner Zeit. Zum Preis trugen der damals pfeilschnelle Pentium III (600 MHz), 128 MB RAM, 20 GB Festplattenspeicher und ein 17-Zoll-Bildschirm bei. Der Preis lag bei 2.300 US-Dollar, was heute einem Preis von 3.400 US-Dollar entsprechen würde.
Quelle: In Zusammenarbeit mit PC-Welt
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