"Black Friday": Die besten Angebote am Schnäppchentag finden

Viele Verbraucher werden am "Black Friday" wegen der
Corona-Pandemie wohl nur online auf Schnäppchenjagd gehen
Bild 1 von 11

Viele Verbraucher werden am "Black Friday" wegen der Corona-Pandemie wohl nur online auf Schnäppchenjagd gehen

© Anna Tryhub/Shutterstock.com

Am Freitag findet wieder der alljährliche "Black Friday" statt. Unzählige Unternehmen bieten ihren Kunden Sparaktionen im Zuge des Schnäppchentages.

Teilweise bereits seit Tagen oder gar Wochen bietet der Handel Verbrauchern zahlreiche Rabatte im Zuge des am heutigen 27. November wieder stattfindenden "Black Friday" an. Der quasi weltweit gefeierte Spartag aus den USA gilt für viele Schnäppchenjäger als Highlight. Hinter manchem Angebot verbirgt sich jedoch eine Mogelpackung - die Ersparnisse sind etwa gar nicht so hoch wie angegeben oder bei einem anderen Anbieter gibt es den gleichen Artikel doch noch einmal viel günstiger.

Generelle Tipps für Sparfüchse

Verbraucher sollten sich stets darüber bewusst sein, dass man das ganze Jahr sparen kann, wenn man ein Auge auf die Angebote der einzelnen Händler behält. Man sollte sich von den vielen Countdowns und Deals, die es auf den unterschiedlichen Webseiten oftmals nur für eine gewisse Zeit oder in begrenzter Stückzahl gibt, nicht verrückt machen lassen. Nicht selten kommt es beispielsweise vor, dass ein Produkt dann doch noch einmal beim gleichen Händler angeboten wird oder zu einem vergleichbaren Betrag bei einem Konkurrenten erhältlich ist.

Unter anderem darum sollten Verbraucher die Preise vor einem Kauf auch vergleichen, wenn sie wirklich sparen möchten. Immer wieder kommt es auch vor, dass der Preis von Produkten im Vorhinein angehoben wird, nur um später am "Black Friday", Kunden eine höhere Ersparnis vorgaukeln zu können. So werden aus einem Rabatt von 50 Prozent auf einmal 70 Prozent. Gerade wenn mit Angeboten von 90 Prozent und mehr geworben wird, heißt das also noch lange nicht, dass ein Verbraucher das Produkt fast geschenkt bekommt.

Manchmal kann es sich auch lohnen, etwas mehr für ein Produkt zu zahlen und dafür auf eine zusätzliche Sonderaktion zugreifen zu können. Immer wieder gibt es beispielsweise 2-für-1-Angebote oder dergleichen, die sich sehr lohnen können. Zwar zahlt man vielleicht den Vollpreis für einen Artikel, bekommt einen zweiten aber kostenlos dazu. Vor dem Kauf könnte man sich beispielsweise mit einem Freund besprechen und die Kosten aufteilen, wodurch beide Parteien das Produkt zum halben Betrag der unverbindlichen Preisempfehlung (UVP) des Herstellers bekommen. Rein rechnerisch bestünde dann eine Ersparnis von 50 Prozent, während ein anderer Händler womöglich bei einem Einzelstück nur einen Rabatt von 30 Prozent im Vergleich zur UVP bietet.

Somit lohnt es sich immer, Preise zu vergleichen - wozu es auch entsprechende bekannte Plattformen wie "billiger.de" oder "idealo.de" gibt. Hier werden Verbraucher über laufende Angebot informiert oder können auch nach bestimmten Artikeln suchen. Nicht zuletzt sollten Kunden von Gutscheinen und vergleichbaren Sonderaktionen Gebrauch machen. Wer sich etwa auf der Homepage von Saturn für den Newsletter anmeldet, kann einen Coupon im Wert von zehn Euro abgreifen.

Zudem sollten Verbraucher auf die Versandkosten achten. Wer zwar einen Artikel billiger bekommt, dafür aber sehr hohe Versandgebühren zahlen muss, zahlt im schlimmsten Fall sogar mehr, als wenn er das Produkt ganz einfach zum UVP im örtlichen Laden gekauft hätte. Viele Stores bieten hingegen auch an, ab einem bestimmten Warenwert die Bestellung kostenlos zu versenden. Bei den Lieferzeiten eines Artikels ist ebenso Vorsicht geboten, wenn beispielsweise ein Weihnachtsgeschenk rechtzeitig unter dem Christbaum liegen soll.

Die wichtigsten Anbieter

Für viele Verbraucher wird am "Black Friday" die erste Anlaufstelle vermutlich Versandriese Amazon sein. Noch bis zum 30. November bietet der Händler Deals aus Bereichen wie Technik, Körperpflege, Unterhaltung und mehr. Ab Mitternacht sind jeweils für 24 Stunden besondere Tagesangebote erhältlich, sogenannte "Blitzangebote" werden zwischen 06:00 Uhr und 19:45 Uhr im Fünf-Minuten-Takt freigeschaltet. Prime-Mitglieder können auf diese 30 Minuten früher zugreifen. Wer noch kein Mitglied ist, kann einen 30-tägigen Gratiszeitraum nutzen. Danach kostet die Mitgliedschaft 7,99 Euro im Monat oder 69 Euro im Jahr. Studenten erhalten kostenlos sechs Monate Zugang und zahlen danach 3,99 Euro monatlich oder 34 Euro jährlich.

Eine ebenso abwechslungsreiche Produktauswahl gibt es auch bei eBay. Für Mitglieder von eBay Plus gibt es zusätzlich noch einmal zehn Prozent Rabatt auf entsprechende Deals. Eine 30-tägige Probemitgliedschaft ist auch hier kostenlos. Außerdem läuft in der App des Online-Marktplatzes zwischen 18 und 20 Uhr die "hAPPy hour", bei der es noch einmal zehn Prozent extra gibt.

Für alles rund um moderne Technik könnte sich für manchen Verbraucher auch ein Blick auf die Internetseiten bekannter Elektronik-Fachhändler wie expert, Saturn und Media Markt lohnen, die selbstverständlich ebenfalls passend zum "Black Friday" zahlreiche Angebote im Programm haben.

Fashionista werden beispielsweise auf bekannten Plattformen wie beim Mode-Riesen Zalando, H&M oder About You fündig. Alternativ bietet sich ein Blick auf die Homepage und in die Shops der einzelnen Hersteller an. Etwa Adidas und Ellesse bieten bei sich bis zu 50 Prozent auf ihre Produkte.

Beim Einrichtungshaus Ikea läuft bis zum 06. Dezember noch der "#BuyBackFriday". Der Händler kauft gut erhaltene Möbelstücke zurück. Die Konkurrenz, darunter etwa "moebel.de" oder Inhofer, hat ebenso "Black"-Deals im Angebot.

Das alles muss aber natürlich nicht heißen, dass Verbraucher nicht auch bei kleineren Händlern vielleicht sogar einen viel besseren Deal finden können.

Quelle: spot on news AG
Top-Themen
In Kleinanzeigen werden Interessenten verlockende Angebote gemacht, dabei wird immer wieder betrogen. Auch Verkäufer ...mehr
Kürzlich kündigte Netflix an, das ganze Jahr über in jeder Woche neue Filme zu veröffentlichen. Dafür wird künftig der ...mehr
WhatsApp verschiebt die Einführung der neuen Datenschutzregeln nach Kritik und einer Abwanderung von Nutzern um gut ...mehr
Anzeige