Windows 10 wird jünger – zumindest optisch!

Windows 10 wird jünger – zumindest optisch!
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Windows 10 wird jünger – zumindest optisch!

© Getty Images / ersinkisacik

Microsoft entwickelt das Betriebssystem Windows 10 stetig weiter, der nächste Schritt dürfte die optische Verjüngung sein.

Sie möchten sich um einen neuen Job bewerben? Microsoft ist derzeit auf der Suche nach einem "Senior Software Engineer", der das Entwicklerteam rund um Windows 10 verstärken soll. Damit bestätigt der Softwaregigant indirekt, dass für dieses Jahr größere Veränderungen an der Windows-10-Oberfläche geplant sind. Die Anzeige ging Ende Januar online, aber der Text wurde zwischenzeitlich geändert. "The Verge", ein Fachmagazin, meldet, dass der ursprüngliche Text wie folgt lautete:

"In diesem Team werden Sie mit unseren wichtigsten Plattform-, Surface- und OEM-Partnern zusammenarbeiten, um eine umfassende visuelle Verjüngung der Windows-Erlebnisse zu orchestrieren und zu liefern, um unseren Kunden zu signalisieren, dass Windows ZURÜCK ist, und um sicherzustellen, dass Windows als das beste Betriebssystem-Erlebnis für Kunden angesehen wird."

In der aktualisierten Fassung wird auf die "umfassende visuelle Verjüngung" und "Windows ist zurück" verzichtet. Die Anzeige ist nun nüchterner formuliert:

"In diesem Team orchestrieren und liefern Sie Erfahrungen, die sicherstellen, dass Windows ein großartiges Benutzererlebnis für unsere Kunden ist."

Die besten Tricks für Windows:

  1. Schnellerer Systemstart

    Der PC braucht immer eine gefühlte Ewigkeit, um hochzufahren? Den Vorgang kann man oft beschleunigen, indem man den automatischen Start von Programmen unterbindet, die oftmals mitgeladen werden und im Hintergrund laufen, auch wenn man sie nicht unbedingt benötigt. Im "Task-Manager" unter dem Reiter "Autostart" und in der "System Configuration" lassen sich Dienste deaktivieren.

  2. Optimale Darstellung

    Kein Bildschirm ist gleich und durch unterschiedliche Einstellungen können Farben teils sehr verfälscht dargestellt werden. Das kann gerade bei der Bildbearbeitung ein großes Problem sein. Unter dem Punkt "Bildschirmfarbe kalibrieren" lässt sich ein Assistent aufrufen, mit dem jeder ganz einfach unter anderem Farbdarstellung, Kontrast und Helligkeit anpassen kann.

  3. Standard-Apps

    Wer mehrere Programme auf dem Computer hat, die für die gleiche Aufgabe vorgesehen sind, kann unter "Standard-Apps" auswählen, welches dieser Programme bevorzugt genutzt werden soll. So lässt sich beispielsweise festlegen, ob Firefox, Chrome oder Edge zum Standard-Webbrowser wird.

  4. Was ist das für ein Zeichen?

    Jeder weiß, wie er herkömmliche Sonderzeichen verwendet, aber was, wenn ein ausgefalleneres Sonderzeichen genutzt werden soll? Windows bietet eine integrierte Tabelle, in der übersichtlich hunderte Varianten aufgelistet werden - die "Zeichentabelle". Gesuchte Zeichen lassen sich von dort dann ganz einfach herauskopieren.

  5. Welche IP-Adresse habe ich?

    Internetfähige Geräte bekommen sogenannte IP-Adressen zugewiesen. Wer die IP-Adresse eines Computers herausfinden möchte, um zum Beispiel bestimmte Einstellungen am Router vorzunehmen, der muss dazu nicht etwa irgendeine Website aufrufen. Stattdessen können Nutzer ganz einfach die "Eingabeaufforderung" öffnen und dort "ipconfig" eingeben. Die Adresse findet sich unter dem Punkt "IPv4-Adresse".

  6. Wenn nichts mehr geht...

    Ein Programm reagiert einfach nicht mehr und lässt sich auch nicht schließen? Im "Task-Manager" werden alle derzeit laufenden Prozesse angezeigt - gegebenenfalls müssen Nutzer zunächst aber auf "Mehr Details" drücken. Dann wird unter anderem auch aufgelistet, wie sehr ein Programm zum Beispiel am Arbeitsspeicher nagt. Soll ein Programm beendet werden, reicht ein Rechtsklick und das anschließende Kommando "Task beenden".

  7. Schnell zu den wichtigsten Einstellung

    Viele wichtige Menüs lassen sich zudem sehr schnell aufrufen ohne auch nur einmal die Tastatur benutzen zu müssen. Dazu einfach einen Rechtsklick auf das Windows-Logo in der unteren linken Bildschirmecke setzen und den gewünschten Punkt auswählen.

Es gab ja bereits im Oktober 2020 erste Hinweise darauf, dass Microsoft die Oberfläche generalüberholen möchte. Dieses Projekt läuft unter dem Codenamen "Sun Valley". Neben der Oberfläche sollen auch das Startmenü, der Explorer und das Info-Center optisch überarbeitet werden. Es ist auch die Rede davon, dass der Tablet-Modus verbessert werden soll. Die letzte visuelle Änderung gab es im März 2020, als neue Icons ausgeliefert wurden. Gleichzeitig hat Microsoft das Startmenü überarbeitet. Für Frühjahr 2021 ist Windows 10X geplant, und es ist davon auszugehen, dass in dieser Version erste Oberflächenänderungen sichtbar sein werden.

Quelle: In Zusammenarbeit mit PC-Welt
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