So behalten Sie den Überblick über Ihr Geld

Schnell ist das Geld ausgegeben, doch wo ist es geblieben?
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Schnell ist das Geld ausgegeben, doch wo ist es geblieben?

 © imago/westend61

Kein Durchblick mehr bei den Finanzen? Wenn man keine Ahnung hat, wohin das hart verdiente Geld jeden Monat verschwindet, sollte man dringend handeln. Ein Haushaltsbuch und ein cleveres Ordnungssystem sorgen für Klarheit. Wer sich Zeit nimmt, um seine Ausgaben genau zu kontrollieren, entdeckt dabei häufig ungeahnte Einsparpotenziale.

Ein Haushaltsbuch zur Ausgabenkontrolle
Eine genaue Übersicht über die monatlichen Ein- und Ausgaben bietet ein sorgfältig geführtes Haushaltsbuch. Auch wenn es in Zeiten von Electronic Cash und Online Banking altmodisch erscheint, Buch zu führen, so hilft es dennoch enorm. Zahlreiche Ausgaben belasten jeden Monat die Haushaltskasse. Ein Haushaltsbuch zeigt, wofür das Geld eigentlich genau ausgegeben wird. Der tägliche Coffe to go, die Online-Bestellung neuer Schuhe oder die Beiträge für Versicherungen – all das wird erfasst. Die Buchführung ist zwar zunächst lästig, doch nach wenigen Monaten bekommt man ein gutes Gefühl für seinen Umgang mit dem eigenen Geld. Man sieht, wo sich sparen lässt. Dadurch ist man auch motivierter, Geld zurückzulegen – sei es für Notfälle, den Urlaub oder die Altersvorsorge. Und keine Sorge: Das Haushaltsbuch muss nicht wirklich mit Stift und Papier geführt werden. Es geht auch bequem per App.

Verträge ordnen und Geld sparen
Hat man sein Haushaltsbuch über Monate geführt, zeichnen sich bei der ersten Auswertung die ständigen Kosten für diverse Verträge ab. Etwa 96 Prozent der Deutschen können nicht spontan beantworten, wie viele Verträge sie eigentlich abgeschlossen haben. Allein bei den Versicherungen sind es durchschnittlich sechs. Dazu kommen noch Verträge für Strom, Handy, Zeitschriftenabos, Fitnessstudio oder andere Vereinsmitgliedschaften. Das summiert sich. Viele dieser Verträge sind prinzipiell überflüssig, werden nicht mehr benötigt oder sind schlicht zu teuer. Hier sollte man gründlich ausmisten oder nach günstigeren Anbietern suchen. Doch viele Verträge verlängern sich leider automatisch. Um keine Kündigungsfrist zu verpassen, sollte man sich daher die Kündigungstermine notieren. Dabei hilft beispielsweise der Vertragsassistent Volders. Meldet man sich auf dessen Webseite mit einem Account an und trägt seine Vertragslaufzeiten ein, wird man automatisch vom System an nahende Kündigungsfristen erinnert. Praktische Funktionen wie der integrierte Anbietervergleich zeigen weiteres Einsparpotenzial auf. Trotz digitaler Datenverwaltung sollte man jedoch auch die Originalunterlagen seiner Verträge übersichtlich und schnell griffbereit aufbewahren. Das geht am besten mit farbigen Ordnungsmappen.

Wer sich die Zeit nimmt, seine Finanzen zu ordnen, spart bares Geld. Gerade bei den Verträgen können Singles jährlich bis zu 2330 Euro einsparen, Paare bis zu 4190 Euro und Familien bis zu 5000 Euro.
 

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