"Titanic"-Wrack bald für Touristen zugänglich

Einzigartige Eindrücke des "Titanic"-Wracks
Der Zahn der Zeit nagt auch am Wrack der "Titanic". Hier kommen einige Aufnahmen des 1912 gesunkenen Passagierschiffs.
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Einzigartige Eindrücke des "Titanic"-Wracks

Der Zahn der Zeit nagt auch am Wrack der "Titanic". Hier kommen einige Aufnahmen des 1912 gesunkenen Passagierschiffs.

© imago images/Mary Evans

Seit 1997 nehmen uns Kate Winslet und Leonardo DiCaprio im Film "Titanic" mit auf das berühmte Passagierschiff. Mit etwas Glück und dem nötigen Kleingeld können Touristen bald selbst zum Wrack der "Titanic" tauchen.

Wann wurde das Wrack der "Titanic" gefunden?

Im Jahr 1985, rund 73 Jahre nach dem Untergang der "Titanic", machten sich Jean-Louis Michel und Robert Ballard mit Sonar und Kameras auf, um das Wrack zu finden.

In einer Tiefe von 3.803 Meter wurde das Expeditions-Team fündig. Seitdem gibt es immer wieder Tauchfahrten, bei denen Artefakte aus dem Schiff an die Oberfläche geholt und Untersuchungen durchgeführt werden.

Privatpersonen können dem einstigen Luxusliner nun ebenfalls ganz nahe kommen. Hier geht es zur Bildershow mit den einzigartigen Eindrücken des "Titanic"-Wracks.

Was kostet der "Titanic"-Tauchgang?

Im Sommer 2021 sind sechs Missionen zum "Titanic"-Wrack geplant. Erstmals dürfen auch Nicht-Forscher mit an Bord. Wer an den "Titanic Survey Expeditions" teilnehmen möchte, muss sich bewerben und gewisse Voraussetzungen mitbringen: Seefest sollte man sein, schließlich haben es die See und das Wetter im Nordatlantik in sich.

Billig wird es auch nicht: Ein Platz als sogenannter "Missionsspezialist" kostet schlappe 125.000 Dollar (etwa 106.000 Euro).

Los geht's in St. John's, Neufundland, Kanada, von wo aus die Teilnehmer zu einem Begleitschiff im Nordatlantik geflogen werden. Dort startet die U-Boot-Mission zur "Titanic". Der Tauchgang dauert etwa sechs bis acht Stunden, zuvor wird dafür auf dem Begleitschiff trainiert.

Eine reine Vergnügungsreise soll es aber nicht werden. Jeder Teilnehmer wird mit Kameras, Laserscanner und Sonar ausgestattet, um bei der Dokumentation des Wracks zu helfen. Das Ziel: ein virtuelles 3D-Modell.

Quelle: spot on news AG
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