Neuer Renault Mégane E-Tech Electric (2021): Elektrischer Mégane mit Nissan-Ariya-Genen

Neuer Renault Mégane E-Tech Electric (2021): Elektrischer Mégane
mit Nissan-Ariya-Genen
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Neuer Renault Mégane E-Tech Electric (2021): Elektrischer Mégane mit Nissan-Ariya-Genen

© Renault

Renault bringt 2021 basierend auf der Studie E-Vision den reine elektrischen Mégane E-Tech Electric auf den Markt. Er baut auf der gleichen Plattform wie der Nissan Ariya auf. Nun gibt erste Bilder von dem Stromer.

Das Elektro-Modell ist Teil der " Renaulution"-Strategie von Renault-Boss Luca de Meo. Der hatte erst kürzlich einen radikalen Kurswechsel beim Autobauer angekündigt. Der sieht unter anderem vor, bis 2025 24 neue Modelle, davon die Hälfte in der Kompakt- und Mittelklasse aufzulegen – davon zehn vollelektrische Fahrzeuge. Für eine bessere Effizienz reduziert Renault die Anzahl der Fahrzeugplattformen ab 2024.

Renault Mégane E-Tech Electric ab 40.000 Euro

Als erstes Renault-Modell erhält der Mégane-SUV E-Tech Electric dann auch die neue CMF-EV-Plattform, auf der auch schon der Nissan Ariya aufbaut und die für alle neuen Elektromodelle der Allianz Renault-Nissan-Mitsubishi entwickelt wurde. Mit dem Modell zielen die Franzosen auf den VW ID.4. Der Preis dürfte für die Einstiegs-Version unter 40.000 Euro liegen. Übrigens, mit der Bezeichnung Mégane will Renault die Verwandtschaft zu den Modellen mit Verbrennungsmotoren zeigen.

Bereits bei der Vorstellung des gleichnamigen Conceptcars E-Vision stellte Renault-Boss de Meo klar, die Studie wird zu 95 Prozent so in Serie gehen. Im Ariya ist eine 63-kWh-Batterie verbaut und ein Elektromotor mit 218 PS wirkt auf die vordere Achse. Als Allradmodell sind gibt es den Nissan zudem mit einer 87 kWh großen Batterie. Die E-Motoren liefern bis zu 394 PS, die Reichweiten liegen zwischen 340 und 500 Kilometer.

Beim Mégane E-Tech Electric – auch MéganE (sprich: Mégane e") genannt – ist ein 60 kWh-Akku-Paket verbaut. Es garantiert einer WLTP-Reichweite von 450 Kilometer. Als Antrieb steht ein E-Motor mit 160 kW (217 PS) zur Verfügung, der auf die vordere Achse wirkt. Das maximale Drehmoment beträgt 300 Nm. Der Spurt von null auf 100 km/h soll in unter acht Sekunden erledigt sein. Der Renault Mégane E-Tech Electric läuft im französischen Renault-Werk in Douai neben dem kommenden rein elektrischen R4 vom Band.

Die Details der E-Vision-Studie

Die Karosserie der E-Vision-Studie zeigte sich aerodynamisch günstig geformt. Die extrovertiert gezeichnete Frontscheinwerfer- und Heckleuchten-Grafik gehen fast unverändert so in Serie.

Auch die 18 bis 20 Zoll großen Räder und mit ihnen die jeweils einen Zoll größere Aerodynamik-Abdeckung sind gesetzt. Anstelle der Kamera-Spiegel, verbaut Renault beim Serienmodell konventionelle Außenspiegel, die im Fensterdreieck ihren Halt finden.

Die E-Vision-Studie ist 4,21 Meter lang und damit laut Hersteller 15 bis 30 Zentimeter kürzer als die üblichen Autos im Kompaktwagen-Segment. Die CMF-EV-Plattform ermöglicht einen Radstand von bis zu 2,77 Meter, räumt aber dem Antriebsstrang nur wenig Platz ein, um einen möglichst großen Innenraum zu ermöglichen. Außerdem soll der E-Vision die flachste Batterie im Segment bekommen, was zusätzlich dem Platz im Innenraum zugutekommt. Sie hat im Conceptcar eine Kapazität von 60 Kilowattstunden und lässt sich mit einer Leistung von bis zu 130 Kilowatt (Gleichstrom) laden.

Permanente Updates

Der Innenraum des E-Vision macht schon auf sich aufmerksam, wenn sich ihm die Insassen von außen nähern, indem das Näherungssystem die Beleuchtung verschiedener Teile des Cockpits aktiviert – gleichzeitig leuchtet der Modellschriftzug Mégane E-Vision im Instrumentendisplay auf. Die Software des Autos lässt sich drahtlos updaten – und Renault verspricht auch eine permanente Aktualisierung der Begrüßungs-Sequenz. Der Fahrzeugboden ist komplett flach und die Überhänge sind dank der neuen Plattform kurz.

Renault verspricht für den Mégane E-Vision Fahrspaß: Der wegen der im Fahrzeugboden sitzenden Batterie tiefe Schwerpunkt soll gemeinsam mit einer direkter als bisher übersetzten Lenkung und einer Mehrlenker-Hinterachse für ein besonders dynamisches Erlebnis sorgen.

Quelle: 2021 Motor-Presse Stuttgart
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