Dieser Octavia hat nichts mit Skoda zu tun

Ringbrothers sind bekannt dafür, klassische Fahrzeuge in moderne Restomods zu verwandeln – manchmal mit subtilen, manchmal mit radikalen Änderungen. Beim Octavia aus einem 1971er Aston Martin DBS bleibt nur noch die Silhouette des Originals erkennbar.
Auf der Monterey Car Week 2025 präsentierten die Ringbrothers, bekannt für ihre spektakulären Restomods, ihren neuesten Umbau, den Octavia. Nein, das Auto hat nichts mit dem Skoda Octavia zu tun. Stattdessen basiert dieses Fahrzeug auf einem Aston Martin DBS von 1971. In über 12.000 Arbeitsstunden bauten die Mechaniker das Auto grundlegend um. Und es geht hier nicht nur um die Modernisierung der Technik. Die Frage ist, bleibt überhaupt noch etwas vom ursprünglichen Klassiker übrig?
Die Karosserie des Aston Martin wurde durch eine komplett neue Kohlefaserkarosserie ersetzt, die das Gewicht reduziert und gleichzeitig die Steifigkeit erhöht. Zudem wurde der Radstand um 7,6 cm verlängert, und die Spurweite vorn um 20 cm und hinten um 25 cm verbreitert. Diese Änderungen sollen für eine sportliche Optik und eine bessere Fahrdynamik sorgen.
V8 mit Kompressor aus Detroit
Anstelle des originalen Motors kommt ein 5,0-Liter-Ford Coyote V8 zum Einsatz, der mit einem Harrop-Kompressor aufgerüstet wurde und 816 PS liefert. Das hat also nichts mehr mit dem originalen 4,0-Liter-Reihensechszylinder mit 282 oder 330 PS zu tun. Dann gab es da noch den DBS V8 mit einem 5,3-Liter-V8 und 286 PS.
Diese enorme Leistung wird über ein manuelles Sechsgang-Getriebe an die Hinterräder übertragen. Ringbrothers statteten das Fahrzeug mit einem speziell entwickelten Gewindefahrwerk von Fox aus, das die Straßenlage optimieren soll, während Brembo-Bremsen und Leichtmetallfelgen mit Zentralverschluss die Kontrolle und Leistung verbessern.
Luxuriöser Innenraum mit Hightech-Akzenten
Der Innenraum des Octavia ist eine Mischung aus Carbon, Edelstahl und Leder, was dem Fahrzeug sowohl einen futuristischen als auch einen luxuriösen Touch verleiht. 3D-gedruckte Edelstahlakzente und Messingdetails bieten einen Kontrast zu den sportlichen Materialien. Zudem ist der Octavia mit automatisch gesteuerten Sonnenblenden und modernen Kamerasystemen ausgestattet, die das Fahrerlebnis noch komfortabler machen. Der Ölmessstab ist in Form eines Martini-Glases gestaltet, eine subtile Hommage an den James Bond-Aston-Martin.
Der Ringbrothers Octavia unterscheidet sich radikal vom Original-Aston Martin DBS. Sie ersetzten die Karosserie durch eine Kohlefaserhülle, die das Gewicht reduziert. Den ursprünglichen Motor tauschten sie gegen einen Ford Coyote V8 mit Kompressor, der mit 816 PS deutlich mehr Leistung liefert. Ein neues Fahrwerk, Brembo-Bremsen und Leichtmetallfelgen mit Zentralverschluss optimieren die Fahrdynamik. Der Octavia ist somit ein völlig neues Fahrzeug, das den klassischen DBS nur noch in seiner Silhouette bewahrt.
Im Video sehen Sie den Aston Martin DBS 770 Ultimate.